Als erste Erfolge kann ich verbuchen, daß unser Wohnzimmertisch und das Sofa wieder manierlich aussehen und verschiedener Altlasten befreit wurden. Auch konnte ich der Platte unseres Esstisches wieder ansichtig werden, wenn auch nur kurzzeitig, da ich die freien Plätze mit nach meiner Auffassung nicht mehr benötigten Werkzeugen zwischenbelegt habe. Über das endgültige Wegräumen derselben muß die zweitbeste Ehefrau von allen dann befinden, ich bin hier nicht der Handwerker, der das beurteilen kann. Ein paar Arbeiten sind im Mädchenzimmer ja noch zu erledigen. Die Regale des Mädchenzimmers hingegen wurden weiter beladen, bieten aber immer noch Platz für weiteren Kram. Ein paar Tage habe ich ja noch Zeit, entsprechendes Füllmaterial zu finden.
Bei der Gelegenheit möchte ich vermelden, daß ich für eventuelle Tippfehler in diesem Beitrag nicht verantwortlich bin, da sich Sally und Marty während ich dies schreibe in meiner unmittelbaren Nähe befinden und mich in einem leichten Gerangel regelmäßig anstoßen. Marty will von Sally betuttelt werden, was diese auch grundsätzlich gerne wahrnimmt. Doch Marty ist halt ein richtiger Junge und deswegen schon von Natur aus wenig sensibel. Man könnte auch sagen: Er ist ruppig und hat seine reine Körpermasse bei seinen Bettelversuchen nicht im Griff. Um es noch anders auszudrücken: Was liegt, das liegt. Und wenn sich da Teile von Anderen unter ihm befinden oder an die Wand gedrückt werden ist ihm das herzlich egal. Sally findet das weniger witzig, schreit ihn an und leckt ihm sofort das Fell, wenn er sich etwas zur Seite bewegt hat.
Die Küche bot heute Asiatisches. Keine Sorge, ich habe unsere Katzen nachdem ich mit dem Essen fertig war nochmal durchgezählt, alle drei sind noch vorhanden… Neiiin, war Spaß. Es sind immer noch vier Fellnasen.
Ich nahm 400 bis 500 g Fleisch (geeignet sind Hähnchen, Pute, Schweinefleisch oder Kat.. ups), schnitt es in schnetzelartige Stücke. Gewürzt wurde es mit Salz und ordentlich Pfeffer. Während des Anbratens gab ich drei kleingeschnittene Frühlingszwiebeln und 50 g Mandelblättchen hinzu, etwas mehr von beidem ist auch nicht verkehrt, sofern zufällig vorhanden. Nach weiterem Anrösten löschte ich das Ganze mit einer Dose Kokosmilch (400 g) ab, würzte mit Curry nach und ließ es 10 Minuten köcheln.
Da die Devise in meiner Strohwitwerzeit ist, immer etwas zu kochen, was meine Angetraute nicht mag, gab ich fünf in Stücke geschnittene Ringe Ananas…
…hinzu. Die Verzögerung an dieser Stelle bitte ich zu entschuldigen. Marty hatte gerade das Bedürfnis, sich von mir den Bauch krabbeln zu lassen. Als nächst folgenden Programmpunkt hatte er vorgesehen, sich um meine linke Hand zu wickeln, so daß ich jetzt nur noch einhändig tippen kann.
Zurück zur Ananas. Wie gesagt, gab ich fünf klein geschnittene Ringe hinzu, aber das Gericht verträgt durchaus mehr, da die Kokosmilch sehr viel des Geschmacks und der Würzung neutralisiert. Von daher konnte ich beim jetzt anstehenden Nachwürzen noch ordentlich Pfeffer, Salz und Curry einsetzen. Nochmal 10 Minuten köcheln lassen – fertig. Als Beilage gab es wohl zur allgemeinen Überraschung Reis.
Und hier die Zutatenliste:
400 – 500 g Geschnetzeltes (Hähnchen, Pute oder Schwein)
1 Dose Ananas
1 Dose (400 g) Kokosmilch
50 g Mandelblättchen
3 oder mehr Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer, Curry
Und Marty, nachdem du dich jetzt entwickelt hast, kannst du mich auch wieder loslassen…
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