Mittwoch, 7. November 2012

Backstage-Erzählungen (7)

In der Pause komme ich mir oben im Backstage-Bereich etwas verloren vor, also gehe ich in die Garderobe – und begegne schon wieder Conny, meinem Grauen. Und wieder hat sie diesen Blick, der nichts Gutes verheißt. Kalt lächelnd schaut sie mich an: „Du brauchst Puder!“ Schei…benkleister. Ich kann mich nicht wehren. Keine Hilfe weit und breit, nicht mal die zweitbeste Ehefrau von allen stürzt sich diesem Flintenweib in den Weg, Katja ohnehin nicht und die Frau Baronin  schaut nur voller Entsetzen auf das sich anbahnende Drama. Die anderen anwesenden Damen sind schon von Amts wegen Connys Verbündete.

Waaaahhh!!! Zu spät. Der Quast (Männer würden es wohl eher als Pinsel bezeichnen, aber meine Angetraute besteht auf Quast) berührt meine Stirn, jetzt gibt es kein Entkommen mehr. Mit dem Rest der mir noch verbliebenen Würde verlasse ich die Garderobe und begebe mich in mein Hauptquartier.

Meine Haremsdame schaut vorbei. Wir besprechen, warum ich vorhin den ersten Nudelholz-Gag geschmissen habe. Die nächsten beiden werden laufen wie geplant.

Die Schülerinnen der zweiten Gruppe betreten den Backstage-Bereich, fragen nach, wie lange es wohl noch dauert, bis ihr Auftritt beginnt. Tja, so genau kann ich das auch nicht sagen. Ich schildere ihnen nochmal kurz den weiteren Ablauf. Sie sind aufgeregt, empfinden die Wartezeit als das Schlimmste. Gut, das ist eine Aussage, der man im Regelfall vorbehaltlos zustimmen kann. Ich bin ja nicht derjenige, der gut beruhigend auf andere einwirken kann, aber mit den jungen Damen zu plaudern wird ihnen hoffentlich etwas geholfen haben.

Alexandra kommt, macht einen zufriedenen Eindruck. Die Zuschauerzahlen sind wohl ok, aber sie kann nicht schätzen, wie viele es sind. Wir sind keinesfalls im Bereich des Peinlichen.

Dann betreten Alexandra und die Chefkatze von Kimba die Bühne und versuchen, das Publikum zu einer Pausenanimation zu bewegen, was wohl auch funktioniert. Die Stimmung erscheint mir gut, soweit ich das an den Geräuschen erkennen kann. Prima, unsere Gäste sind bereit für den zweiten Teil der Traumwelt.

Wird fortgesetzt…



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Es ist erlaubt und gewünscht, meine Beiträge zu kommentieren. Die Kommentare werden von mir moderiert. Kein Kommentar wird freigeschaltet, ohne daß ich ihn zuvor gelesen habe. Solltest du also vorhaben, hier herumzupöbeln, zu trollen oder dich sonst wie unangemessen zu äußern, so empfehle ich dir, die Arbeit zu sparen.

Haltet euch bitte an die Grundsätze eines anständigen Miteinanders, damit wir hier eine schöne Zeit zusammen verbringen können.

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.