Freitag, 21. September 2018

Ankündigung: Vorstellungen - die dritte und letzte Staffel

In der finalen Staffel unserer Serie um Paterfelis und seine Abenteuer im Hitzesommer 2018 wird es zu neuen Fragen an die Welt kommen.


Warum ist der Fraggle kein Fraggle?

Wieso wird ein Patient aus einer Arztpraxis hinausgeworfen?

Kann es sein, daß Unschärfe relativ ist?

Wer steuert das Auto, in welches Paterfelis unvorhergesehen einsteigt?

Warum schweigen die Lämmer?

Kommt es doch auf die Größe an?


Erfahren Sie mehr - demnächst hier auf diesem Kanal.

Exklusiv!


Donnerstag, 20. September 2018

Warum nur?

Was das LASA immer mehr benötigt, sind Terminvertreter für gerichtliche Verfahren. Der dafür verpflichtend auserkorene Personenkreis, zu dem ich auch zähle, davon aber augrund drohender Panikattacken im Einsatz durch Frau Schubert befreit wurde, genügt trotz Ausweitung schon lange nicht mehr. Die Zahl der Verfahren ist zunehmend. Wenn ich überlege, mit wie wenigen Personen diese Aufgabe noch vor dreißig Jahren gestemmt wurde… na ja.

Man nimmt heute also jeden, den man kriegen kann. Er muß nur mindestens die Qualifikation eines Sachbearbeiters haben. Berufserfahrung, persönliche Eignung, echte breite fachliche Qualifikation – uninteressant. Man steht bei uns als Terminvertreter für alle anfallenden Rechtsgebiete zur Verfügung, gleich ob sich darin auskennt oder nicht.

Weisungsgemäß habe ich auch die Bachelorette gefragt, ob sie sich einen entsprechenden Einsatz vorstellen könne. Sie hat tatsächlich begeistert zugestimmt. Das arme Kind weiß noch nicht, was es sich damit antut.

So kam sie eines Tages von einer kurzen Unterredung bei Frau Schubert wieder zurück an ihren Platz und erzählte stolz, wann sie zum ersten Mal – immerhin noch in nur begleitender Funktion – an einem Gerichtstermin teilnehmen werde.

„Und sagen Sie mal, Herr Paterfelis, was erzählen Sie eigentlich der Frau Schubert so alles? Die meinte doch tatsächlich, daß ich da auch mal still sein müsse.“

Aus der anderen Hälfte unseres Zimmers war ein gewisses verdächtiges Glucksen und Prusten zu vernehmen, während ich mich gerade noch so beherrschen konnte.

„Ihr muß ich gar nichts erzählen; sie kommt auch regelmäßig an unserem Zimmer vorbei und kriegt mit  was hier los ist, ohne daß Sie es sehen.“

„Als ob ich viel reden würde. Und wieso überhaupt haben Trudi und Raissa gerade so gelacht?“

Vermutlich einfach nur aus purer Lebensfreude. Kann ich mir gar nicht anders vorstellen.




Mittwoch, 19. September 2018

Arrr!

Arrr!

Ich wünsche euch allen einen schönen Sprich-wie-ein-Pirat-Tag bei einer ordentlichen Portion Spaghetti mit Fleischbällchen.

Ramen.



Sonntag, 16. September 2018

Cthulhu ist unterwegs

Ich erwartete ein Paket. Nachschub von meinem Spiele-Dealer. Eine Variante von diesem Teil hier: > KLICK MICH < . Vorbereitung auf ein von mir erhofftes Halloween-Spiele-Horrorspecial. Mit Cthulhu und vielen Tentakeln. Man muß sich ja einarbeiten. Wunschterminzustellung am Samstag.

Die Online-Sendungsverfolgung bestätigte mir, daß sich Cthulhu das ersehnte Paket bereits auf dem Zustellfahrzeug befindet.

Es klingelte an der Tür. Doch statt des gelben Männchens standen dort zwei weißbebluste Damen, die mir eine Einladung überreichten.

Die Zeugen Jehovas.

Cthulhu wäre mir gerade lieber gewesen.

Nie hat man eine Dose Erbsensuppe zur Hand, wenn man mal eine benötigt.







Mittwoch, 12. September 2018

Ein Mann, ein Wort - eine Frau...

Die zweitbeste Ehefrau von allen werkelte in der Küche an einem Chop Suey, während ich zugegebenermaßen noch vom Tag aus vielfältigen Gründen in etwas genervter Stimmungslage das Monster besetzt hielt. So wurde ich in die Küche beordert und angewiesen, das Gericht während des sich dem Ende nähernden Kochvorganges zu verkosten und meine Meinung dahingehend zu äußern, ob denn wohl noch eine Zutat zur Geschmacksverbesserung beitragen könne.

Ich harrte kurz der Dinge, bis sich mir die Zugriffsmöglichkeit auf unsere Besteckschublade bot, griff nach einem  der langstieligen Dessertlöffel und tat, wie mir geheißen.

„Ja, kann so bleiben.“

„…“

So trabte ich wieder in Richtung Monster, während ich aus der Küche kommend noch einen deutlichen Laut des Missfallens wahrnahm, gefolgt von einem „Irgendwann wirst du es auch noch lernen.“

„Was denn?“

„Du hättest ja auch sagen können, daß es sehr lecker ist und daß ich toll gekocht habe.“

Ähm, habe ich doch.

Männlich, weitgehend - aber doch nicht zu kurz und knapp - auf den Punkt gebracht. Und ich habe sogar, weil im Gespräch mit einer Frau befindlich, vier Wörter dazu verwendet, nicht das eigentlich nur zwingend notwendige „Okay.“.

Ich bin manchmal aber auch eine alte Labertasche.