Mein Wort des Tages lautet Frustrationstoleranzgrenze. Diese ist
bei mir nämlich überschritten. Aber deutlich.
Es ist ja nicht so, daß ich heute Morgen nach fünf ätzenden zu Hause verbrachten Tagen im Büro in eine nahezu leere
Halle rufen musste, daß ich wieder da bin, Was aber nur daran liegt, daß wir keine Halle haben. Beim Lesen der ganzen
Abwesenheitsmeldungen wurde mir auch schlagartig bewusst, warum die angenommene Halle so leer ist. Über die
Hälfte der Kollegen ist in Urlaub oder krank. Was natürlich auch Auswirkungen
auf die Vertretung hat. Und letzte Woche schon hatte.
Von meiner Standleitung zum User-Helpdesk heute mal ganz zu
schweigen.
Und von dem ganzen Unfug, den ich in diversen Akten entdeckt
habe, will ich auch nicht reden.
Auch nicht von den Dingen, über die ich mich
anschließend noch ärgern konnte.
Immerhin habe ich nicht vergessen, Frl. Hasenclever dahingehend zu instruieren, daß sie in den nächsten paar Tagen ihre Finger von meinen Akten lassen soll. Sie ist nämlich auf die Idee gekommen, Heilfasten zu betreiben. Was vermutlich Auswirkungen auf ihre Laune haben dürfte. Die ersten drei Tage sollen die schlimmsten sein, demnach genügt es, meine Akten bis nächste Woche zurückzuhalten.
Also Frustbewältigung. Im Schrank fanden sich noch Nougat-Baumstämme
von Weihnachten und Ostern. Die haben es nicht besser gemacht, aber der ihnen
eigene Effekt hält sich für ein paar Jahre.
Und die gerade erstmals zwangsweise abgebauten Überstunden sind in kürzester
Zeit so rein perspektivisch auch wieder vorhanden. Da mache ich mir gerade mal so gar keine Sorgen.
Zumindest konnte ich gerade beim Entsorgen des hauseigenen Mülls feststellen, daß Frau Kleinhüppgenreuther auch unter dünnen, weißen Hosen keine Tangas trägt. Unter dem prall gespannten Stoff, welcher ihr Heck bedeckte, welches sie mir gerade entgegenreckte, zeichnete sich eindeutig ein schwarzes, sehr stoffhaltiges Textil ab.
Das reduziert die Gefahr schlafloser Nächte ein wenig.
Immerhin etwas.
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