Montag, 19. November 2012

Bergtour

Gerade komme ich vom Sport. Pünktlich um sieben Uhr hat man für mich und drei andere Wahnsinnige die Tür geöffnet. Umständehalber war ich einige Zeit nicht vor Ort präsent, was ich jetzt durchaus spüre. Drei Wochen können eine Ewigkeit sein.
                     
Auf dem Rückweg muß ich auf meiner Strecke ein nennenswertes Stück bergab fahren. Und immer wieder frage ich mich: Was ist daran so schwierig, das Stück als Teilnehmer am Personenkraftverkehr nur mit der Motorbremse zu bewältigen? Die Mehrzahl der anderen PKW-Fahrer stehen während des ganzen Teilstücks quasi auf der Bremse. Muß das sein? Ich werfe den dritten Gang ein und lasse Balduin bei einer an einem Stichpunkt erreichten Ausgangsgeschwindigkeit von 55 km/h einfach rollen, ohne  ein einziges Mal die Bremse zu betätigen. Klappt hervorragend und unter Einhaltung jeglicher Geschwindigkeitsbegrenzungen. Natürlich räume ich ein, daß andere Autos mit einer etwas abweichenden Getriebeübersetzung und anderem Gewicht physikalisch bedingt da nicht so sauber durchkommen, aber hallo? Dann genügt meistens ein kurzes Zwischenbremsen, um die Sache wieder ins Lot zu bringen.

Ich stamme gebürtig aus dem tiefsten Flachland, nämlich dem Niederrhein. Hier habe ich auch das Autofahren gelernt. Die höchsten natürlichen Erhebungen sind die Kaninchenberge (heißen wirklich so, das muß ich immer wieder betonen), welche in ihren Ausmaßen nur noch von den zwischenzeitlich begrünten Schlackehalden des benachbarten Ruhrgebietes übertroffen werden. Ansonsten ist es flach bis zur Nordsee. Aber ich weiß, wie man einen Berg runterfährt. Fahrer von Autos, welche ausweislich des Kennzeichens aus einer Gegend kommen, in der es durchaus höhere Erhebungen als die Schlackehalden gibt, sollten das doch wohl erst recht wissen.

Warum wissen die das nicht? Lohnt es sich darüber nachzudenken? Fragen über Fragen…



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