Im Baumarkt konnten wir schließlich die gewünschte Apparatur erwerben; ein wunderbares Multifunktionsdingsbums mit einigen Extra-Gimmicks, welches uns künftig auch beim Reifen aufpumpen, Umgebung erhellen und Plätzchen backen dienlich sein wird. Es hat auch schöne blinkende Lichter. Die zweitbeste Ehefrau von allen ließ mich nach dem Kauf wissen, daß sie es bevorzugen würde, mit der NÖP wieder nach Hause fahren zu wollen. Das will schon was heißen, weigert sie sich doch sonst, auch nur einen Fuß in die Nähe von Zügen, Bussen und Straßenbahnen zu setzen. Ich überlegte kurz, prüfte die Uhrzeit und stellte fest, daß man diesem Ansinnen durchaus unter realistischen Voraussetzungen Rechnung tragen könne.
So begaben wir uns zur nächsten geeigneten Haltestelle. Ich erklärte, wie unsere weitere Reise aussehen würde. Diese beinhaltete ein Umsteigen, was aufgrund abweichender Taktungen der beteiligten Linien entweder eine zeitlich knappe oder eine sehr großzügig bemessene Angelegenheit sein könne. Und darüber hinaus wäre ein kleinerer Fußmarsch bergauf von Nöten geworden. So kam die Idee, zu einer anderen Haltestelle zu laufen, um dort einen direkten Bus nehmen zu können. Zeitlich würde das kein Problem werden…
…und das schon aus dem Grund, daß die Busse dieser Linie, die auch meine tägliche Feierabendlinie ist, nahezu mit Garantie Verspätung haben. So auch heute. 15 Minuten. Aber oh Wunder, als ich die Fahrkarte für meine Angetraute gelöst hatte, entschuldigte sich der Fahrer vielmals für seine Verspätung, die Straßen in der Stadt seien zu. So was hatte ich ja noch nie erlebt! Also eine Entschuldigung, nicht jedoch die Verspätungen. Es kommt ja selten aber dennoch mal vor, daß ich die Linie schon ab der Neustädter Altstadt nehme und kenne die Herausforderung an Mensch und Material. Bemerkenswert finde ich es allerdings schon, daß zwei andere Linien, die zu großen Teilen parallel fahren, pünktlicher sein können.
Gegen 13 Uhr waren wir wieder zu Hause. Meine persönliche Handwerkerin schloss das Wunder der modernen Technik an die heimische Steckdose an. Wir konnten erst mal nur noch warten, bis genug Stromreserve aufgebaut war, um weitermachen zu können.
(wird fortgesetzt)
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