Als ich nicht reagierte, rannte sie ins Schlafzimmer und maunzte noch herzzerreißender. Nein, ich stelle mich um diese Uhrzeit noch nicht als ihre persönliche Matratze zur Verfügung. Und schon gar nicht auf ihr Kommando; wo kommen wir denn da hin?!
Nachdem Sally die Erkenntnis gewonnen hatte, daß ich durchaus nicht beabsichtige, ihrem Verlangen nachzukommen, trottete sie wieder zurück ins Wohnzimmer und kam zu mir auf das Sofa. Friedlich. Ok, dann können wir ja darüber reden, ein paar Streicheleinheiten zu verteilen. Aber erst mit einem gewissen zeitlichen Verzug. Sie soll das nicht als Reaktion auf ihre vorherige Jammerei verstehen.
Nach einigen Minuten fing ich an, ihren Bauch zu krabbeln. Sie gab die Laute von sich, die man – unter Berücksichtigung ihres nicht mehr ganz intakten Kehlkopfes – als Schnurren verstehen soll. Wie so oft reagierte Marty auch auf diese Geräusche und kam von unten angeschossen, rauf das Sofa und fing an, Sally anzubetteln.
Schließlich lagen sie sich, Sally etwas verdreht in Bauch-Seitenlage, gegenüber und leckten sich gleichzeitig jeweils Gesicht und Hals ab. Das hatte ich vorher auch noch nicht beobachtet. Süß, aber leider hatte ich den Fotoapparat zu spät in der Hand.
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