Meine Urlaube in diesem Jahr waren durch die Bank weg für den Arsch, um es mal ganz direkt zu sagen. Das Projekt Mädchenzimmer hat eine überaus bemerkenswerte Ausdauer erfahren und das Seinige dazu beigetragen, den Wohlfühl- und Erholungsaspekt meinerseits auf einen verschwindend geringen, ja nahezu negativen Wert zu minimieren. Immerhin hatte ich in meinem aktuellen Urlaub aber schon einen (in Ziffern: 1) Tag, von dem ich sagen könnte, daß ich ein durch die Bank weg richtig gutes Gefühl hatte. Ist doch eine echte Steigerung in Bezug auf die anderen Urlaube in diesem Jahr. Positiv denken, wird schon werden. Nur keine zu hohen Ansprüche an den eigenen Urlaub stellen. So ein überhöhtes Anspruchsdenken an meinen Urlaub wirft man mir gerne mal auch ohne Kenntnis meiner tatsächlichen Erwartungen vor, wenn ich mich mal wieder darüber auslasse, daß es wieder nichts war. Wenn ich höre, wie andere sagen, daß es für sie nur dann Urlaub ist, wenn man ins Ausland verreist, und das auch für wenigstens zwei Wochen und auch zwei Mal im Jahr, und eine Reise davon eine Fernreise sein sollte, dann muß ich meine überhöhten Ansprüche wirklich mal überdenken.
Der heutige Tag jedoch gleicht den einen wirklich positiven Tag durch sein Maß an Negativität wieder aus. Wäre ja noch schöner, wenn die Statistik versaut werden würde. Ach, Dreck, ich soll doch nicht immer an die Arbeit denken. Sagt man mir jedenfalls auch immer wieder. Klar, Schalter um und fertig.
Meine Planung für heute war, aufgrund des heute wieder zur Verfügung stehenden Autos früh zum Sport zu fahren, auf dem Rückweg die arg geplünderten Vorräte wieder aufzufüllen, einen Brief einzuwerfen, bei der Spaßkasse zu testen, ob meine neue EC-Karte funktioniert und noch kurz meinen Doc zwecks Abholens einiger vorbestellter Rezepte aufzusuchen und diese direkt bei der Apotheke einzulösen. Für diese Zwecke hatte ich den Zeitraum von 6.30 bis 10.00 Uhr vorgesehen, was schon großzügig war.
Doch die Realität holte mich bereits am Abend zuvor wieder ein. Kaum begann ich der wieder heimgekehrten zweitbesten Ehefrau von allen meine Tagesplanung zu offenbaren, erklärte sie mir, morgens einen Termin bei ihrem Physiotherapeuten zu weiteren Behandlung ihrer Schulterprobleme zu haben. Nach weiterer Rückfrage ergab sich, daß der bezeichnete Termin so lag, daß meine Tagesplanung damit komplett hinfällig wurde. Nicht schön, aber soweit kein Beinbruch.
Aber dann kam alles anders…
(wird fortgesetzt)
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