Nun kann auch der in den zeitlosen Dingen der Bürokultur eher unbewanderte Leser sich wahrscheinlich doch vorstellen, daß der Lautstärkepegel in einem Büro tendentiell etwas niedriger angesiedelt ist als zum Beispiel sein Äquivalent aus einer Maschinenhalle.
Man stelle sich vor wie es ist, konzentriert an einer Akte zu arbeiten und dann – Krachknackmalmmampf. Möhren. MÖHREN. Verteilt über den ganzen Vormittag. Schrecklich. Also dürfte ich doch wohl auf ein gewisses Verständnis hoffen, wenn ich an dieser Stelle meiner verhaltenen Freude darüber Ausdruck verleihe, daß Trudi einige Tage Urlaub hat.
Also genieße ich die Ruhe, bis auf einmal – knack, knirsch, MÖHRE!
Mandy!
Ich formulierte unter Verwendung der modernen elektronischen Kommunikationstechniken für weltweiten Nachrichtenaustausch einen Hilferuf in das Büro meines Kollegen Ökoklaus:
„Weltverschwörung der Frauen gegen mich: Kaum ist Trudi im Urlaub, fängt Mandy an, hier Möhren zu essen.“
Ökoklaus: „Ich denke, das ist Absprache. Bestimmt soll das Vertretung in wichtiger Sache sein.“
„KETTET MICH AN MEINEM STUHL FEST, BEVOR ICH ANFANGE, HIER AUCH NOCH KLÄUSE ZU MEUCHELN!!!“
Ökoklaus: „Gut daß du mich warnst, dann suche ich schon mal Fluchtwege. Ich werde Mandy mit dem Anketten beauftragen, vielleicht reicht es ja auch für eine vegetarische Kreuzigung. Ich meine mit Möhren in Händen und Füßen, richtig stilecht!“
Hmmm, der Grundgedanke ist dabei doch gar nicht mal so verkehrt. Man kann mit Möhren auch sinnvolle Dinge anstellen. In diesem Zusammenhang empfehle ich dieses kulturhistorisch wertvolle cineastische Kleinod:
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