Mittwoch, 31. Oktober 2012

Gruß aus der Küche - Zwiebelschnitzel und Feldsalat mit Speck

Ein Gastbeitrag von der zweitbesten Ehefrau von allen


Eines vorweg: Wir haben verpennt Fotos zu machen...

Beginnen wir mit der Salatsauce, da diese noch abkühlen muß:

Als erstes kommen 100 g Speckwürfel (aus durchwachsenem Speck) in einen kalten (!) Topf, dann erst die Platte einschalten und den Speck schön kräftig braun braten.
Sinn des kalten Topfes ist, daß man so kein zusätzliches Bratfett benötigt, weil der Speck während des Aufwärmens bereits genügend Fett abgibt, und gleichzeitig das Fett besser aus dem Speck austritt.
Wenn der Speck sehr fettig ist kann man nach dem anbraten etwas von dem jetzt flüssigen Fett aus dem Topf entfernen. Ich entferne meistens alles…

Nachdem der Speck seinen gewünschten Bräunegrad erreicht hat (und man ggf. etwas Fett abgenommen hat), löscht man ihn mit 50 ml dunklem Balsamico ab und läßt alles kurz, aber kräftig aufkochen.

Nun kommen noch 200 ml Sahne, eine fein gewürfelte Zwiebel und etwas fein gewürfelter (nicht gepresster, der wird bitter!) Knoblauch, sowie schwarzer Pfeffer und Muskatnuß dazu. Jetzt muß das Ganze noch 10 Minuten leicht vor sich hinköcheln.

Auf jeden Fall abschmecken! Während des Köchelns gehen einige Aromen erst auf, während andere in der Sauce gebunden werden. Wenn der Speck nicht salzig genug sein sollte, muß evtl. noch etwas nachgesalzen werden.

Nun kommt die Sauce in den Kühlschrank und wartet auf ihren Einsatz.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Fangen wir nun mit den Vorbereitungen für das Zwiebelschnitzel an:

Zuerst schalten wir unseren heißgeliebten Backofen auf 200° C (Umluft) und lassen ihn schon mal vorheizen.

Vier Schnitzel pfeffern und in eine flache Auflaufform legen.
Vier Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und auf den Schnitzeln verteilen.

200 ml Sahne und 300 ml Milch aufkochen. Mit 2 TL Instant-Gemüsebrühe und 2 TL Paprika rosenscharf würzen. Auch hier sollte abgeschmeckt werden, da jeder andere Vorlieben bezüglich der Salzigkeit hat. Zu bedenken ist, daß durch den Käse nachher noch ein kleiner Salzanteil dazukommt.

Wer dünnflüssige Saucen mag, ist damit jetzt fertig. Wer es lieber etwas sämiger hat, rührt ein bis zwei Teelöffel Speisestärke mit etwas kaltem Wasser an und rührt die Mischung dann unter Rühren in die Sauce und läßt diese nochmal kurz aufkochen. Saucenbinder geht auch, aber ich mag ihn dafür nicht so gerne…

Die Sauce über die Schnitzel und Zwiebeln in die Auflaufform geben. Darauf achten, daß die Zwiebeln weitestgehend bedeckt sind, da diese sonst verbrennen.

Nun kommt die Form für 20 Minuten in den Ofen.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Während wir darauf warten, daß wir unseren Schnitzeln eine leckere Käsehaube verpassen können, müssen wir noch den Feldsalat „verarzten“.

Das Spülbecken mit Wasser füllen, 500 g Feldsalat hineingeben und eine Handvoll Salz drüberstreuen. Das Salz hilft die Verunreinigungen zu entfernen, während alles sanft im Wasser gewälzt wird.
Den Salat in ein Sieb packen und nochmal gut mit Wasser abbrausen, damit das Salz mit den Verunreinigungen herausgespült wird. Nun in einer Salatschleuder gut trockenschleudern.
Jetzt noch die Wurzelenden entfernen und beiseite stellen.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Wenn die Schnitzel die ersten 20 Minuten im Ofen hinter sich haben, erhalten sie als Belohnung ihre Käsehaube. Dafür eignet sich annähernd jeder Hartkäse, außer vielleicht Parmesan. Nehmt einfach den Käse, den ihr am liebsten esst…

Das Überbacken dauert dann nochmal 10 bis 20 Minuten – je nachdem wie braun und knusprig ihr es mögt.

Nun könnt ihr auch die ausgekühlte Salatsauce mit dem Feldsalat mischen, damit dieser noch etwas durchziehen kann.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Guten Appetit! 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Es ist erlaubt und gewünscht, meine Beiträge zu kommentieren. Die Kommentare werden von mir moderiert. Kein Kommentar wird freigeschaltet, ohne daß ich ihn zuvor gelesen habe. Solltest du also vorhaben, hier herumzupöbeln, zu trollen oder dich sonst wie unangemessen zu äußern, so empfehle ich dir, die Arbeit zu sparen.

Haltet euch bitte an die Grundsätze eines anständigen Miteinanders, damit wir hier eine schöne Zeit zusammen verbringen können.

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.