Sonntag, 23. September 2012

Etwas ist anders

Heute treffen sich einige Jungs (na ja, Jungs, keiner unter 40 Lebensjahren) aus meiner Runde wieder bei uns zum Spielen. Es ist an der Zeit, die schönen alten Doppeldecker wieder zu starten und die Ritter der Lüfte gegeneinander antreten zu lassen. Das sieht dann so aus, wie auf dem angehängten Foto ersichtlich.


Also bin ich in den Metzelsaal gegangen, um diesen für das anstehende Ereignis schon mal grob vorzubereiten. Auf dem Tisch stapelten sich noch einige Kartons, der Wäscheständer verlangte nach einem Umzug und einige Dinge mehr wollten aus dem Weg geräumt werden.

Schließlich holte ich die beiden großen Spielplatten raus und stellte sie hilfsweise zwischen Treppe und dem daneben befindlichen Vorhang ab. Sonst parke ich die Dinger an einer anderen Stelle, aber heute ergab es sich einfach so, daß dieser Platz der praktischste war.

Der geneigte Katzenbesitzer weiß, was nun passiert. Dem bedauernswerten Rest der Menschheit erkläre ich es nachfolgend: Katzen sind Gewohnheitstiere. Alles muß an seinem Platz sein. Wehe, es verändert sich etwas. Irgend etwas. Und wenn sich was verändert, dann nur in einer ihnen bekannten, sich in gewisser Regelmäßigkeit wiederholenden Form.

So wäre es unspektakulär für die Katzenbande gewesen, wenn ich die Spielplatten von ihrer Dauerparkposition in unserem Keller geholt und in dem Metzelsaal neben dem großen, unglaublich bequemen Wildledersessel *schmacht* abgestellt hätte. So wie immer vor einem Spiel. Aber dieses Mal war es eben anders.

Lilly, Marty und Smilla stürmten förmlich hinter den Vorhang, untersuchten die Platten, untersuchten den Vorhang und alles, was sich da sonst noch befand, wie z. B. das Treppengeländer, die Treppenstufen, den Boden… Ich habe nachgeguckt, da war kein Vieh, was man potentiell als Beute hätte ansehen können, nichts. Es war einfach nur, weil etwas ANDERS war als üblich.

Wäre es ein Karton, etwas aus Stoff oder Papier gewesen, hätte man sich auch noch draufgesetzt.

Katzen…


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