Donnerstag, 17. Januar 2013

Mir stinkt es gewaltig

Gerade habe ich wieder meine Runde gedreht und die Katzenklos gereinigt. Üblicherweise steht Lilly dann in Lauerstellung bereit und wartet, bis ich fertig bin, um dann schlagartig das nächstgelegene Klo zu besetzen und es entsprechend zu nutzen.  Und wie immer bei speziell dieser Gelegenheit vermeidet sie es dabei tunlichst, ihre Hinterlassenschaft zu vergraben. Sonst macht sie das, wie es sich für eine anständige Katze gehört, aber nie, wirklich nie, wenn ich die Stinkebuden gerade gereinigt habe.

Heute habe ich sie drangekriegt. Ich traf meine Vorbereitungen, aber die Kleine konnte es wohl nicht aushalten und hat sich in einem noch dreckigen Klo erleichtert. Muahahaaa, sie hatte danach nichts mehr auf Lager. Allerdings war ich gezwungen – na ja, mehr oder weniger, ich wollte ja fertig werden – die frisch genutzte Stinkebude  direkt zu reinigen. Und sie hatte ihre Hinterlassenschaften nicht zugebuddelt. Ich meine noch, ihr hämisches Grinsen zu sehen, das sie aufgesetzt hatte, als sie abdrückte. Lilly hat nämlich auch die Angewohnheit, ihren Kopf beim Kacken immer aus der Klotür rauszuhalten. Kann ich verstehen, denn als ich mit dem Saubermachen begann, hüllte mich das unter der Haube gefangene Aroma frischen Ihrwisstschonwas ein. Atemberaubend.

Aber egal, ich habe gewonnen. Sie hat keines der frisch gereinigten Klos sofort wieder eingesaut.

Während ich hier jetzt auf dem Sofa hocke und quasi unmittelbar nach den bewegenden Ereignissen von selbigen schreibe, kommt Sally an und springt mir vor den Rechner. An ihrer Nase klebt was – frische Katzenstreu.

Drecksviecher!


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