Samstag, 12. Januar 2013

Begegnung im Schwarz-Markt

Nachdem ich heute Morgen noch etwas uninspiriert meinen Einkaufszettel geschrieben habe, begann die übliche Suche nach dem KfZ-Schein – heute leider ohne Ergebnis, denn an den gängigen Versteck… ähm Stellen  fand er sich nicht. Na gut, dann muß es eben ohne gehen. So weit würde die Tour nicht werden, heute mußte ich nur zum Schwarz-Markt.

Immerhin herrscht heute meine bevorzugte Wetterlage vor: eine schöne, trockene Kälte mit angemessenen Minusgraden bei strahlendem Sonnenschein.

Es war etwas voller als üblich, aber ich war ja auch später dran. Einen Angebotsartikel von Donnerstag habe ich nicht mehr bekommen, aber auch damit würde ich fertig werden. Ansonsten verlief alles ziemlich ereignislos.

An der Kasse wurde ich auf einmal von der vor mir stehenden Dame freundlich gegrüßt. Hmmm, es ist doch schön festzustellen, daß meine Zahnärztin mich auch außerhalb der Praxis erkennt und sich sogar an meinen Namen erinnert. Wie sehr einfache Dinge doch stimmungsaufhellend wirken können… Allerdings war mir der Vergleich der Inhalte unserer Einkaufswagen doch schon etwas unangenehm. In meinem befand sich ein abgespeckter Wocheneinkauf mit den üblichen Dingen, welcher natürlich auch das ganze ungesunde Zeug enthält. Aber keinen zahnschädigenden Naschkram! Und bei ihr gab es eine – wenn auch sehr übersichtliche – Wagenladung Frischgemüse und Obst. Sonst nichts. Klischee erfüllt.

Allerdings möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, daß mein Wagen auch nicht ganz von Obst und Gemüse befreit war! Da lege ich jetzt bitte mal Wert drauf. Und es wäre sogar noch etwas mehr gewesen, wenn die Qualität des Angebotes gestimmt hätte. War aber nicht ganz so toll heute.

Und wieder wurde ich mir eines Phänomens bewusst. Nämlich dem Umstand, daß Personen, welche man sonst immer in „Uniform“ sieht, also seine diversen Ärzte, Trainer und höherrangige Vorgesetzte aus der Schlipsträgerklasse, in ihren Freizeitklamotten auf einmal ganz fremd wirken. Hin und wieder sieht man den einen oder anderen ja doch mal privat. Und ich gebe durchaus zu, daß ich meine ehemalige Chefin gerne mal dabei beobachtet hätte, wie sie in Jogginghose und T-Shirt mit dem Staubsauger kämpft.



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