Nur beiläufig möchte ich in diesem Zusammenhang den Umstand
erwähnt wissen, daß ich mich durchaus mit einem einzelnen, von mir liebevoll R2-D2
genannten bestimmt schon 25 Jahre alten Towerventilator begnüge, während in Frl. Hasenclevers Kemenate gleich
drei Miefquirle in unterschiedlichen Höhen stehen und ihr Werk verrichten. Und sollte über den Flur diesseits von Indien das
Geräusch eines startenden Propellerflugzeuges vernehmbar werden, so handelt es
sich dabei vermutlich um die Leihgabe der zweitbesten Ehefrau von allen an
Frl. Hasenclever: ein durchaus beachtlicher Bodenventilator. Der kann schon zu
Effekten führen.
Wir befanden uns in jenem Zeitrahmen, in welchem es uns zugebilligt wurde, eine
Mittagspause einzulegen. Wie meistens beschloss ich, doch lieber
durchzuschlafen, als Raissa von ihrem üblichen Gang nach draußen zur elterlichen Futterstation zurückkam.
Und sie hatte etwas in der Hand.
Und sie hatte etwas in der Hand.
Eine einfache Kühltaschetüte, wie man sie in Discountern und
Supermärkten erstehen konnte, um die ganzen ungeplanten kühlpflichtigen
Einkäufe vermeintlich unbeschadet einen Ortswechsel vornehmen lassen zu können. Die Szenerie
erschien mir äußerst reizvoll und weckte daher meine Aufmerksamkeit.
„Normal oder Mandel?“
Yeah! Das wollte ich hören.
„Mandel!“
Was mit Nüssen geht immer.
(Ja, ich weiß. Mandeln sind keine Nüsse. Ist mir jetzt aber vollkommen egal.)
Raissa hatte Eis am Stiel gekauft. Für den kompletten Fachbereich. So zog sie, nachdem meine Versorgung gesichert war, weiter über die Etage und brachte ihre Mitbringsel anden Mann die arbeitende Bevölkerung. Es zeigte sich jedoch das übliche Problem. Denn solchartige Einkäufe werden nicht dergestalt getätigt, daß abgezählte Einzelportionen
beschafft werden, sondern eher Multipacks. Und die neigen dazu, einen nicht
exakt auf die Zahl der Anwesenden abgestimmten Inhalt zu umschließen.
(Ja, ich weiß. Mandeln sind keine Nüsse. Ist mir jetzt aber vollkommen egal.)
Raissa hatte Eis am Stiel gekauft. Für den kompletten Fachbereich. So zog sie, nachdem meine Versorgung gesichert war, weiter über die Etage und brachte ihre Mitbringsel an
Mit anderen Worten: Es gab Reste. Und keinen Kühlschrank mit
tauglichem Eisfach. Höchste Gefahr war im Verzug!
„Paterfelis, was würdest du zu einem Eis sagen?“
"Ich würde gar nichts zu einem Eis sagen, ich würde es einfach essen."
"Ich würde gar nichts zu einem Eis sagen, ich würde es einfach essen."
Was soll man machen? Es kann ja nicht angehen, daß das gute
Zeug schmilzt und nur noch als Milchshake aus der Tüte Verwendung finden kann.
Also noch ein Eis.
„Ähm, Paterfelis?“
Upps. Jetzt könnte es unangenehm werden.
Upps. Jetzt könnte es unangenehm werden.
„Ja?“
„Eis?“
Raissa strahlte mich an.
Nur ein Einhorn kann verführerischer und unschuldiger gucken. Echt ehrlich.
Der hier erfahrene Blogleser dürfte sich unter Umständen daran zu erinnern vermögen, daß ich zwar durchaus kein Kostverächter bin, mir aber Süßkram sehr im Magen liegt. Ich könnte mit einer Tortendiät abnehmen. Ein Standardstück Torte, und ich bin für den Rest des Tages weitgehend ausgeschaltet. Bei Eis ist das auch nicht anders.
Nur ein Einhorn kann verführerischer und unschuldiger gucken. Echt ehrlich.
Der hier erfahrene Blogleser dürfte sich unter Umständen daran zu erinnern vermögen, daß ich zwar durchaus kein Kostverächter bin, mir aber Süßkram sehr im Magen liegt. Ich könnte mit einer Tortendiät abnehmen. Ein Standardstück Torte, und ich bin für den Rest des Tages weitgehend ausgeschaltet. Bei Eis ist das auch nicht anders.
„Nö, muß nicht.“
„Es ist nur noch eins da. Das muß weg.“
„Frag‘ Ludwig. Oder Sven. Den Ökoklaus wegen meiner auch.“
„Die haben auch schon zwei. Das kannst du doch nicht
auf dir sitzen lassen.“
Ach so, sie will mich am Ehrgeiz packen. Biest. Na gut, dann
opfere ich mich eben in vollkommener Selbstlosigkeit und Hingabe an die gute
Sache.
„Her damit. Es kann ja nicht sein, daß die einfach gleich
ziehen.“
Und vor allen Dingen kann ja nicht angehen, daß der Ökoklaus mir noch Jahre später erzählt, er habe damals vor dem großen Knüppelkrieg mal mehr Eis als ich... Also noch ein drittes Eis.
Mit einem Magen, der sich anfühlte, als hätte ich alleine
ein Chinamann-Buffet abgeräumt, wusste ich mich dennoch an eine Begebenheit zu
erinnern. Eine ganz bestimmte. War ja auch noch nicht so lange her.
Also flugs noch eine Bildnachricht an die Zweitbeste Ehefrau
von allen. Was die kann, kann ich auch. Und auch noch meinen Namen in den Schnee pinkeln..
Was sein muß, muß sein.

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