Dienstag, 13. März 2018

Frühes Kommen

Nein, trotz des Titels gibt es hier keinen Schweinkram. Ihr dürft entspannt weiterlesen.

Die Uhr zeigte etwa zwanzig Minuten vor der frühest möglichen Feierabendzeit an. So ganz sicher konnte man sich nicht sein, denn bei uns im Büro zeigen gerade drei elektronisch gesteuerte Uhren drei ziemlich unterschiedliche Zeiten an. Aber zumindest war ein eindeutiger Trend zu erkennen; der Rest basierte meinerseits auf höchst verantwortungsbewussten Schätzungen unter Berücksichtigung des Sonnenstandes und des Bauchgefühls.

Nachdem ich zuvor einen Schwung Vertretungsakten in Frau Kuchenbäckers temporär verwaistes Büro geschleppt hatte, kam ich zurück von der anderen Seite des Ganges und traf auf halbem Weg auf Mandy. Sie hatte sich mal wieder mit unserem Faxgerät herumgezankt, wobei mir nicht ganz klar geworden war, wer von den beiden am Zank beteiligten Protagonisten sich am Ende als Sieger erwiesen hatte. So legten wir unseren weiterenWeg gemeinsam zurück, als uns vollkommen unvermutet Frl. Hasenclever über den Weg lief. Es soll ja niemand behaupten, daß man im Rahmen schwerer Bürotätigkeit den ganzen Tag nur auf seinen – je nach Gusto – vier oder fünf Buchstaben herumsitzt und sich ansonsten nicht bewegen würde.

Mandy, die an diesem Tag ganz im Gegensatz zu Frl. Hasenclever ausnahmsweise mal richtig früh im LASA aufgeschlagen war, nahm dies zum Anlass, unser beider Planungen für die nächste Zeit laut zu vertonen, so daß Frl. Hasenclever es mitbekommen musste.

„Gleich ist Feierabend. Wer früh kommt, darf auch früh gehen.“

Vollkommen unbeeindruckt ging Frl. Hasenclever ins Postzimmer, musterte, was so in den Verteilfächern lag und kommentierte das Gesehene:

„Dafür war ICH heute fleißig.“

Boaaaahh!



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