Freitag, 26. September 2014

Augenblicke

Dr. Strebsinger rauschte mit einer Akte in unser kleines, lauschiges Büro, in welchem wir – natürlich – ruhig und friedlich vor uns hinarbeiteten.

„Oh, Herr Paterfelis, Sie wirken jetzt aber schon etwas gelangweilt.“

„Natürlich. Was es hier auf dem Bildschirm zu sehen gibt hat ja auch nur einen mäßigen Unterhaltungswert.“

„Was haben Sie denn da?“

„Arbeitsanweisungen.“

Was denkt der denn, was man auf unseren Rechnern Spannendes finden könnte, wenn die wirklich coolen Sachen ausnahmslos gesperrt sind?!




6 Kommentare:

  1. Gesperrt sind sie aber nur auf den Arbeitsplatzrechnern der Knechte. Beim Chef sind sie alle frei und die IT sperrt sich auch nicht für interessante I-Net Seiten aus. Ist bei uns auf jeden Fall so...

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    1. Zu Beginn des Internetzeitalters im LASA, also quasi erst vorgestern, waren nur ein paar wenige Seiten freigeschaltet, die man auch nur über Intranet-Links erreichen konnte. Daß zwischenzeitlich ein umfangreicherer Zugang möglich wurde, hat das Stammpersonal dann aber ein paar Azubis erfahren, die in unserer Außenstelle ein Praktikum machten, bevor es wieder in die Hauptverwaltung ging. Aber natürlich bleiben die einschlägig bekannten Unterhaltungsseiten weiterhin ein Tabu. Auch in den Pausen. Aber ganz ehrlich: Ich finde es so schon richtig.

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  2. Da ist man erleichtert, wenn das We. naht.
    Stimmt, die Aussage von wegen Langeweile ist krass,
    kommt eben von Dr.Strebsinger ;-)
    Schönes We für dich und deine zweitbeste Ehefrau von allen,
    lasst es euch gut gehen.
    Lg Sadie

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    1. Er hat mittlerweile schon gemerkt, daß seine Sprüche nicht so gut ankommen. Auch wenn er sie zumeist gar nicht böse meinte. Empathie ist nicht seine Stärke.

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  3. Ich hatte kürzlich das Vergnügen, dass ich mir YouTube freischalten lassen musste, weil ich das beruflich brauchte. Ich bin total traurig darüber; -)

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    1. Das würde bei uns nichts bringen. YouTube ohne Lautsprecher kommt mir auch nicht besonders unterhaltsam vor.

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