Donnerstag, 4. September 2014

Sonntag (3) - Wenn einem ein Licht aufgeht

Wie anderen Ortesbereits erwähnt, nutzten die zweitbeste Ehefrau von allen und ich eine Starkregenpause, um uns in den bereitstehenden Balduin zu flüchten und die Heimreise anzutreten. Der Verkehr verkehrte nicht ganz verkehrt nur recht übersichtlich auf den Straßen, als plötzlich, nach einer Kurve, weihnachtliche Wärme mein Herz erfüllte. Warum auch nicht?! Die erste Fuhre von dem winterlichen Weihnachtszeug Herbstgebäck steht ja traditionsgemäß schon im jetzigen Spätsommer in den Läden zwecks Anpreisung einer Verkaufsofferte des Handeltreibenden bereit. Was mich daran erinnert, beizeiten wieder Mandelspekulatius zu sichern. Ihr wisst ja...

Doch wenden wir unseren Blick wieder auf die Straße. Einige unter euch werden sich sicher an die Szene aus dem Film Unheimliche Begegnung der dritten Art erinnern, als das Raumschiff in der Dunkelheit über dem BergDevils Tower schwebte und selbst in voller Pracht leuchtete.

Falls nicht, dann >Klick mich< .

So jedenfalls kam es mir vor, als die zweitbeste Ehefrau von allen und ich plötzlich den LKW sahen, der vor uns seines Weges zog. Nicht ganz so wie der Weihnachtstruck dieses bekannten amerikanischen Limonadenherstellers, aber mindestens so wie das Alien-Raumschiff. Das hatte in der dunklen  Nacht schon was Kitschig-Schönes. Wir überholten den LKW und sahen, daß der auch an den Seiten und von vorne mit Lampen und Lämpchen bis zum Abwinken ausgestattet war.

Als mir eine Idee kam.

„Sag mal, es wäre doch viel cooler, wenn man die ganzen roten und weißen Lampen nicht einfach mit der normalen Beleuchtung verbindet, sondern mit der Lichthupe. Stell dir mal vor, der fährt ganz normal und unauffällig hinter dir her und dann – WHOMM! Und es ward Licht.“

„Ähm...“

Dann eben nicht. Aber seinen Weg hätte es garantiert freigeräumt. Ganz bestimmt.


(wird fortgesetzt)



8 Kommentare:

  1. Wie ich sehe, bereitest Du Dich jetzt schon innerlich und äußerlich auf die kommende, dunkle Zeit vor. Zum Einen durch die Ausstattung mit einem ausreichenden Spekulatiusvorrat, zum Anderen verrät Deine Sehnsucht nach künstlichen Lichtquellen die Annäherung an das was nun kommt. Dies ist wahrscheinlich die einzig richtige Methode, von diesem "Sommer" gebührlich Abschied zu nehmen. LG H.
    - P.s. Gleich nach der Arbeit werde ich Ausschau nach einem Vorrat an Lebkuchenherzen und neuen Lichterketten nehmen!

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  2. Winterliches Gebäck und leuchtende, blinkende LKW.
    Ahja.

    Unterzuckert oder zu wenig Tageslicht?

    Muss ich mir Sorgen machen Paterfelis?

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    1. Hier scheint die Sonne, ich sehe sie ganz deutlich. Und Unterzuckerung scheint es auch nicht zu sein, ich habe vor nicht allzulanger Zeit einen Zwetschgenkuchen mit Streuseln gebacken. Also doch besser Sorgen machen.

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  3. Ach was - Sorgen sind vollkommen überflüssig. Zum Einen ist es müßig, sich Jahr für Jahr über die frühe Möglichkeit des Erwerbs von weihnachtlichem Gebäck aufzuregen, denn ohne Nachfrage würde dieses zu Ladenhütern und garantiert nicht mehr angeboten, und zum Anderen muss man sich eben wegen des frühen Angebotes rechtzeitig - nämlich jetzt - mit seinen Lieblingssorten eindecken, weil eine Nachproduktion selbiger nicht mehr erfolgt, denn die Osterproduktion hat in den Firmen bereits begonnen. Weihnachtlich geschmückte Trucks verursachen im Jahreslauf Kindheitserinnerungen, die ein wohliges Gefühl verbreiten und das Gehirn zu Ideen aus dem kindlichen Bereich anregen - sprich Unsinn - sind etwas wunderbares. Allerdings ist der Unsinn nach Geschlecht und Erinnerungsvermögen der Betrachter getrennt. Was mir dazu einfällt, verschweige ich lieber, mein Anwalt ist im Urlaub. Etwaige Schreibfehler bitte ich geflissentlich zu übersehen, ich tippe hier an einem nicht näher zu benennenden Ort auf meinem iPod rum und habe keine Lust, den Driss Korrektur zu lesen. Danke.

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    1. Oh, jetzt erinnere ich mich. Als Kind besaß ich einen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum mit einer wahnwitzig bunten Lichterkette. Und ich hatte den Gedanken doch so erfolgreich verdrängt...

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  4. Also ich bin ja eher so für Schokolebkuchen. Am besten die Nürnberger Oblatenlebkuchen.

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