Wie der geneigte Leser spätestens bei weiterem Studium des
nachfolgenden Textes unschwer zu erkennen vermag, behandelt das geschilderte
Ereignis nicht gerade zwingend ein aktuelles Geschehen. So ist das nach einer
Blogpause schon mal und wird vermutlich in den nächsten Monaten noch häufiger
zu beobachten sein.
In unserer Außenstelle
ist es langjährige Sitte, dass vor
allem – aber nicht nur - die Führungskräfte zu Nikolaus etwas Naschkram auf den
Schreibtischen der Mitarbeiter – ähm, falsches Wort, der offizielle
Sprachgebrauch aus Bad Husten hat im letzten Jahr die Titulierung der
hauseigenen Arbeitnehmer und Beamten auf die etwas seelenlosere Begrifflichkeit
Arbeitskräfte wechseln lassen – zu
hinterlegen. Zumeist handelt es sich dabei um kleine Schokoladennikoläuse,
mitunter auch Schokoladenweihnachtsmänner. Es ist sehr bedauerlich und steht
meinem Sinn für Ordnung entgehen, dass die Unterscheidung zwischen den beiden
Figuren heutzutage nicht mehr jedermann schon alleine aufgrund der Optik des
Schokoladenhohlkörpers oder anderer Darstellungen zu gelingen vermag.
Zusätzlich hatten sich Nadja und Frl. Hasenclever darauf
verständigt, den Kollegen – ich bleibe doch lieber bei der gepflegteren,
zumindest etwas persönlicheren Wortwahl – in diesem Jahr erstmals einen
selbstgemachten Adventskalender zukommen zu lassen, welcher nun auch schon seit
einigen Tagen der ihm zugedachten Verwendung harrte. Die Damen hatten 24
Süßigkeiten in eine hübsch zurecht gemachte Papiertüte gepackt und selbige mit
einem persönlichen Namensschild auf den Tischen hinterlassen.
Aber egal, Schokolade ist Schokolade ist Schokolade ist süß. Und wie der aufmerksame routinierte Blogleser weiß, zählen
Süßigkeiten zu jenen Dingen, die ich zwar nicht kostverachtend behandle, welche
aber dennoch über Nacht aus meinem Leben verschwinden könnten, ohne daß im
unmittelbaren Anschluss der Rest der Welt auch noch untergehen würde.
Aber jemand hat an mich gedacht. Ich habe noch einen Nikolaus bekommen. Farblich in etwa passend sowie inhaltlich meiner geschmacklichen
Orientierung nach mehr als ansprechend. Und es sind ja vor allen Dingen immer
die inneren Werte, auf die es ankommt.
Ich präsentiere also den besten Weihnachtsklaus des Jahres 2017:
Hihi, diese Wahl kann ich gut nachvollziehen.
AntwortenLöschenIch bin auch eher den herzhafteren Leckereien zugeneigt :-D
Am liebsten die leider doch recht seltene Variante mit Salz und Essig. Je saurer desto besser ;-)
Irgendwo im Hinterstübchen weckt das ein paar Erinnerungen. Probiert habe ich die auch mal. Genießbar, aber nicht meine erste Wahl.
LöschenSie Glücklicher, ich wünsche jemand wäre einmal bei mir so auf meine Bedürfnisse fokussiert.
AntwortenLöschenUnlängst hatte ich da ein Erlebnis... man müsste einfach mal darüber bloggen. Demnächst auf diesem Kanal.
LöschenJuhu \o/
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