Mittwoch, 12. März 2014

Planung ist alles

Rebecca hat – soweit ich das mitbekommen habe – endlich alles für ihre Hochzeit geregelt. Wirklich alles? Nein, natürlich nicht.

Der Umstand, daß die Familien der beiden an der Hochzeit beteiligten Personen aus eher weit auseinanderliegenden Bundesländern kommen, sorgt aktuell wieder für Probleme.

„Weißt du, aus Hennings Verwandtschaft kommen auch viele ältere Leute. Die schaffen die Anfahrt mit dem Auto nicht mehr. Das ist denen zu weit. Also müssen wir nochmal testen, wie die Anreise mit der Bahn so funktioniert.“

„Aha. Sehr fürsorglich.“

„Ja, aber das wird auch teuer. Es sind ja so viele. Wir haben auch schon überlegt, einen Bus zu mieten. Aber den müssten wir auch vorher mal ausprobieren, damit wir wissen, ob wir das den Senioren zumuten können. Ob die mit uns eine Testfahrt machen?“

„Hmmmm…“ Für Geld scheint mir vieles möglich zu sein.

„Und wenn das auch nichts wird, dann können alten Leute nicht kommen. Für den Fall haben wir überlegt, zweimal zu feiern. Die standesamtliche Hochzeit hier und die kirchliche Hochzeit dann bei denen. Dann müssten wir da nur noch ein Kleid und eine coole Location…“

Nicht schon wieder alles von vorne. Bitte nicht.



2 Kommentare:

  1. Gib deiner Kollegin einen Tipp: Der deutsche Markt ist nun auch für Fernbusse offen. Dort wird einem auch beim einsteigen geholfen, beim Zug eigentlich auch. Das sind eben noch Gentleman diese Lackschuhtrucker, ganz im Gegensatz zu meiner einer :D

    Allerdings meine ich, wenn die Anreise mit dem Auto schon zu weit ist. Wie soll es dann mit Bus oder Bahn aussehen.
    Dann doch eher den Flieger...

    Aber Rebecca wird dich sicher davon in Kenntnis setzten, ob und wie die Verwandtschaft anrückt.

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