Rebecca ist aus der Elternzeit zurückgekehrt und wird nun von mir wieder für die Büroarbeit fit gemacht. Natürlich läuft das alles – wie üblich - parallel zu meiner normalen Arbeit, diversen Zusatzarbeiten, welche mir aufgedrückt wurden, und nicht zuletzt der Bespaßung einer neuen Azubinetten.
Wir philosophierten
über den Ausfall des diesjährigen
Karnevals-Faschings-Fastnachtstreibens, welches bei uns im Büro eher
weniger Folgen hat, denn mit wenigen Ausnahmen wurde nicht viel
veranstaltet. Menschen mit lustigen albernen Hütchen
und seltsamer Kleidung waren hier immer schon deutlich in der
Minderheit. Außerdem würde ich an den üblichen Höhepunkten der
tollen Tage endlich mal nicht in einem eingesifften und vollgekotzten
Zug nach Hause fahren müssen, was auch durchaus seinen Wert hat.
„Hach, vor einem Jahr hatte ich ganz andere Sorgen.“
Da war das Baby noch ganz frisch.
„Die Kleine hatte da eine Schreiphase. Ich wollte sie ja umtauschen, aber mein Mann meinte, das Hinterlegen in einer Babyklappe würde genügen.“
Da musste noch was kommen. Und dem war auch so.
„Ich habe ihm dann gesagt habe, dass sein Plan nicht funktionieren könne, weil die Kleine mittlerweile zu groß dafür sei. Da brummelte er nur, dass es wohl ausreiche, einen Teil von ihr da reinzustecken, um den Willen erkennbar zu machen.“
Ähm, ja.
Mittlerweile sieht die Sache wohl ein wenig anders aus, denn ich hörte von bitteren Tränen, welche Rebecca vergossen hatte, als sie mal einen Tag lang mit Nadja unterwegs war und die Kleine alleine bei Ihrem Mann gelassen hatte. Der erste Tag ohne sie. Die erste kurzzeitige Trennung.
Dem Vernehmen nach hat er auch nichts an ihr kaputt gemacht.
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