Wie in jedem Jahr hole ich die erforderlichen Papiere aus dem eigens dafür vorgesehenen Ablagefach. Ebenfalls wie in jedem Jahr stelle ich fest, daß eine oder zwei Unterlagen fehlen und gesondert gesucht werden müssen. Und immer, aber auch wirklich immer, ist eine bestimmte Bescheinigung unter den fehlenden Unterlagen, welche wir für das Finanzamt in jedem Jahr aufs Neue benötigen. Tradtionen sind was Wunderbares.
Warum sollte es in diesem Jahr auch anders sein? Traditionen verändert man nicht so schnell. Hier wird sich das wohl erst ändern, wenn meine ersten Enkelkinder da sind. Jedenfalls führte die diesjährige Suchaktion dazu, endlich mal wieder alten Papierkram auszumisten und verteilt über die nächsten Tage mit unserem Billig-Schredder in handgerechte Papierstreifen zu schneiden. Den Papiermülleimer wird es freuen, die Nachbarn weniger. Pech!
Wenn wir alles richtig gemacht haben, gibt es eine Rückerstattung. Das ist umso schöner, als daß wir aufgrund vorliegender Umstände in diesem Jahr mit einer Nachzahlung unsererseits gerechnet hatten. Harren wir mal der Dinge.
Zur Belohnung und Verkürzung der Wartezeit gab es im Anschluss Nudeln mit Bärlauchpesto und Geschnetzeltem.
Man nehme…
…für das Pesto zu gleichen Teilen:
- Bärlauch
- Chashewkerne, ungesalzen
- Parmesan am Stück
dazu
- Pfeffer, gemahlen
- Walnußöl
nach Geschmack/Hunger oder Vorrat:
- Nudeln (völlig egal welche, nur Spaghetti sind unpraktisch)
- Frühlingszwiebeln
- Geschnetzeltes
- Pfeffer, gemahlen
- Bratfett
Den Bärlauch gründlich waschen und sehr gut trocknen - entweder in einer Salatschleuder, oder halt mit Küchenkrepp. Den Parmesan grob zerkleinern. Bärlauch, Cashewkerne, Parmesan, Pfeffer und einen guten Schuß Öl in einen Standmixer geben (Küchenmaschine oder Pürierstab gehen auch) und so lange mixen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Öl während des Mixvorgangs - wenn nötig - nachdosieren.
Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Die Nudeln sehr al dente kochen (sie ziehen noch ein wenig nach), gleichzeitig das Geschnetzelte scharf anbraten und dabei mit Pfeffer würzen, die Frühlingszwiebeln dazugeben und kurz mitbraten. Das Fleisch mit zwei bis drei Kellen Nudelwasser ablöschen und die Röststoffe, die sich am Pfannenboden gebildet haben, lösen.
Die frisch abgegossenen Nudeln wieder in den Topf zurückgeben, den Pfanneninhalt dazugeben und einmal kräftig mischen. Dann so viel von dem Pesto zugeben, wie man es mag und nochmals kräftig mischen.
Eventuelle Reste vom Pesto halten sich im Kühlschrank ein paar Tage.
Guten Appetit!
Und jetzt warte ich auf die Kohle vom Finanzamt.
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