Mittwoch, 8. Januar 2014

Manchmal könnten wir ihn...

Mandy und ich bevorzugen ja eine gewisse Ruhe im Büro. Natürlich reden wir auch mal miteinander, wenn wir alleine sind, aber das sind dann mal fünf Minuten, dann ist es gut. Wir haben ja genug zu tun. Karla ist schon etwas redseliger, doch die kann man ausschweigen. Rebecca aber ist immer noch viel zu aufgedreht wegen der anstehenden Hochzeit.

Sie hatte gestern einen Tag frei genommen, um sich mit ihrem Henning verschiedene Locations (merkt man, daß ich dieses Wort hasse und seinen Gebrauch als absolut überflüssig befinde?) für das Event (dito) anzusehen. Wir ahnten für den heutigen Tag Übles, aber zu unserem großen Erstaunen war Rebecca relativ ruhig. Nicht in der Form, daß man sich Sorgen um ihr Befinden machen müsste, aber immerhin. Herrlich.

Bis – ja, bis Sven im Türrahmen erschien, uns allen fröhlich die Tageszeit sagte und sich bei Rebecca erkundigte, wie denn der gestrige Tag verlaufen war.

Ich konnte sehen, wie Mandy hinter ihrem Monitor gefühlte tausend Tode starb, und auch meine Stirn wünschte sich eine titanverstärkte Schreibtischplatte zum Aufschlagen.

Manchmal könnten wir ihn…



4 Kommentare:

  1. Da hilft nur eins: Drei Runden auf dem Gang drehen oder sich in der Toilette verstecken ;-). Ich kenn das, bei uns gibt es auch solche Plaudertaschen, die kein Ende finden und auch nie merken, wenn sie nerven.

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    1. Es gibt Menschen, denen man gerne mal die Toilettenschüssel von innen zeigt.

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  2. ...danke das hat mich jetzt richtig zum Lachen gebracht, kann mir das so bildlich vorstellen:
    Augenverdrehen, innerlich schnauben wie ein Postross usw.
    Da ist einmal relativ ruhig, schon.......wie verhext....,
    Entspannten Abend - oder welches Event in welcher Location hast du geplant? ;-))

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