Donnerstag, 21. Juli 2016

Einfach nur mal die Faust in der Tasche ballen

Es scheint, daß dieser Eintrag in einem gewissen Zusammenhang mit dem vorherigen steht. Ja, steht er, aber nur indirekt, denn der vorherige Eintrag ist, wie man an den Protagonisten zu erkennen vermag,  tatsächlich älteren Datums. Das Zusammentreffen ist alleine dem Zufall geschuldet.

Es gibt aber weiterhin solche Tage, an denen du kurz vor der Verzweiflung stehst, wenn dir wieder bewusst wird, daß du deinen Job gut machst, dir den Arsch über das Maß aufreißt, für das du bezahlt wirst, und du absolut keine Chance hast, dafür jemals einen Cent mehr in der Hand zu haben. Nur der Dank des Vaterlandes kann dir vielleicht gewährt werden. Damit darfst du weiter grübeln, wie du die zu knappe Kohle zusammenhalten kannst, während du davon notwendige Ausgaben bestreiten musst und auch noch was an die Seite legen sollst.

Und dann siehst du wieder einen der Fraggles in deinem Dunstfeld, der seine Sollzeit im Büro absitzt, nicht wirklich weiß was er tut, andere aufgrund erwiesener Unfähigkeit mit Mehrarbeit versorgt, dafür aber zweimal im Jahr in Urlaub fährt.

Ok, ich gehe dann nächste Woche für ein paar Tage in von oben angewiesenen Zwangsabbau von Überstunden. Ist ja auch mal was anderes.



Kommentare:

  1. Siehs positiv. Ich kenne einige Leute, die machen Überstunden for nothing.

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    1. Ist hier teilweise auch nicht anders. Mehr sage ich nicht dazu.

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    2. Ich fühle mit dir. Und wie!

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