Samstag, 18. Juni 2016

Das Verlangen

Du ziehst es seit Tagen, Wochen und Monaten mehr oder weniger unterschwellig mit dir herum. Und dann kommt der Tag, an dem es weitergehen soll. Endlich wieder halbwegs geregelte Bahnen. Zumindest ein erster Schritt in die Richtung.

Zwischen Aufwachen und dem Punkt der Eskalation vergehen vier Stunden.

Vier Stunden, in denen du von bester Laune überwechselst zu dem Verlangen, nach der Kettensäge zu greifen und den lange geplanten spontanen Amoklauf zu starten.

Auch weil du auf die vielen Dinge, die du nur noch mit einem Warum hinterfragen kannst, keine Antwort findest.

Du kommst wieder nach Hause und du tust, was du für jedermann offensichtlich am besten kannst. Auch, wenn es dir nicht bekommt. Das weißt du vorher, aber es hält dich nicht davon ab.

Jetzt möchtest du es dir nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Aber die vielen Warums bleiben?

Es könnte alles so einfach sein.



Kommentare:

  1. Antworten
    1. Und dennoch: ja, es könnte so vieles so viel einfacher sein ...

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  2. Manchmal ist es wirklich zum Kotzen, nicht wahr?
    Geneigte Grüße von der Lily.

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    1. Manchmal? Ständig! Mal mehr und mal weniger. In letzter Zeit mal wieder mehr.

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