Montag, 2. Mai 2016

Rein olfaktorisch

Der Wechsel der Jahre bringt Änderungen mit sich. Das ist nahezu überall so und macht auch vor dem LASA nicht halt. Uns hat es eiskalt erwischt.

Die Reihenfolge, in der die Dienstbesprechungen abgehalten werden, hat sich wieder geändert.

Es finden an einem bestimmten Tag in der Woche zwei Dienstbesprechungen nacheinander statt. Im letzten Jahr begann der Fachbereich, in dem ich mein Unwesen treibe. Nachdem wir fertig waren, dürfen sich die Kollegen des zweiten Fachbereichs auf unserer Etage damit vergnügen. In diesem Jahr starten also wieder die Kollegen mit ihrer Besprechung.

Natürlich ist man im Regelfall froh, den ersten Termin zu bekommen. Dann weiß man wenigstens, zu welcher Uhrzeit es losgeht und hängt nicht den ganzen Morgen damit im Ungewissen herum. Aber es gibt noch einen zweiten Aspekt…

Wir hatten den Besprechungsraum gerade erst betreten, als Sven auch schon zur Fensterreihe vorstürmte und für Sauerstoffzufuhr sorgte.

 „Hier riecht es ja wie im Puff!“

„Wo du schon alles gewesen bist...“

Und noch bevor Sven darauf reagieren konnte, legte Herr Harnischfeger nach.

„Hast du da wenigstens was verdient?“

Gut, Sven, keine Antwort ist auch eine Antwort.


Kommentare:

  1. Solche Unterhaltungen zu lesen macht irgendwie immer Spaß; selber drin stecken möchte ich aber nicht :-)

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    1. Es gibt immer noch genügend Menschen, die es lieber "muckelig warm" haben als atemfrisch. Die Geschichte ist Anfang des Jahres passiert. Inzwischen ist es mir gelungen dahingehend auf Frl. Hasenclever einzuwirken, unsere Besprechung auf einen anderen Wochentag zu legen. Der ursprüngliche Hinderungsgrund in Form des früheren Herrn. Dr. Strebsinger ist ja zwischenzeitlich entfallen.

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    2. Eine uralte Feststellung:
      Es ist noch niemand "erstunken", aber schon ganz viele sind erfroren!

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    3. Nichts als unbewiesenen Behauptungen! Wo sind die Studien?

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