Montag, 4. April 2016

Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts

Es gibt Tage, da bin ich mir nicht ganz schlüssig, ob ich über das, was mir als unterschriftsreife Vorlage oder durchermittelte Akte vorgelegt wird, lachen oder weinen soll.

Heute habe ich mich für das Weinen entschieden.

Aber nur ganz tief in meinem Inneren, um so etwas wie Restwürde zu bewahren.



Kommentare:

  1. Restwürde?
    Kann man das essen? Damit in Urlaub fahren? Anziehen?

    Nicht?
    Dann braucht man das auch nicht, weg damit… :-)

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  2. So geht es mir öfter, wenn ich Post von einem Amt bekomme, :-D
    Oh, danke für die Inspiration! Mach ich einen Blogbeitrag draus! :-)

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    1. Was den Tonfall angeht, sind unsere aus Textbausteinen bestehenden Schreiben ganz in Ordnung. Aber wenn ich sehe, was mancher Kollege frei formuliert... schrecklich. Da sieht man direkt den Kaiser wieder vor sich und schlägt die Hacken zusammen. Oder das andere Extrem tritt ein und ich denke, ich bin gerade auf Facebook.

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  3. Außerdem leidet auch das Papier, wenn es nass wird :D

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    1. Genau. Das muß einfach mal so gesagt werden.

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  4. Ich bin mir nicht sicher, wann manche Kollegen endlich begreifen werden, dass ein gut gemachter Bescheid die Häufigkeit auf Unverständnis beruhender Rechtsstreitigkeiten minimieren kann. Und somit am Ende Zeit sparen kann und so. Seufz.

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    1. Die schlimmsten Formulierungen stammen aus der Ebene der Assistenten. Die schreiben keine manuellen Bescheide, sondern allenfalls Zusätze. Aber eben auch frei formulierte Ermittlungen und aufklärende Schreiben. Da gruselt es mich. Und falls es doch mal zum Rechtsstreit kommt, sind die ohnehin aus der Nummer raus, weil das dann an den Sachbearbeitern klebt. Von daher dürfte es viele nicht weiter interessieren.

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