Freitag, 12. Februar 2016

Blendendes Ergebnis mit Nebenwirkung

Eine der beiden Tore Türen zur Höhle im Schicksalsberg stand im 90-Grad-Winkel nach innen offen. Plötzlich schob sich eine größere, grüne Tasse, einer dieser typischen Pötte eben, in Schulterhöhe zu uns ins Zimmer rein. Die Tasse wurde von einer kräftigen Hand gehalten.  Ihre weiße Innenseite  war zu mir ausgerichtet. Es sah alles sehr beabsichtigt aus. Etwas stach in meinen Augen.

Einen Moment später schwang sich der Ökoklaus hinterher.

„Na, bist du geblendet?“

„Und wie!“

„Tja, die Reflexionskraft einer sauberen Tasse ist schon beeindruckend.“

Oh ja, da konnte ich nicht widersprechen.

„Wieso hast du die sauber gemacht? Ist das Jahr etwa schon wieder 'rum?“

Verstohlen warf ich einen Blick auf eine meiner zahlreichen Bürotassen. Nö, die haben noch Zeit bis Weihnachten. Die ganze Tee-Patina verstärkt schließlich noch den Geschmack. So etwas ist nach dem Genuss unzähliger Tassen Tee hart erarbeitet. Das gibt man nicht einfach auf.

„Es war nötig. Und es gab einen überraschenden Nebeneffekt.“

„Welchen?“

„Du glaubst gar nicht, wie sehr das Füllvolumen einer Tasse steigen kann, wenn man sie hin und wieder mal reinigt.“

Da könnte natürlich etwas dran sein.

Muß ich vielleicht einfach doch mal wieder ausprobieren.



Kommentare:

  1. Ah Quark,
    einfach eine größere Tasse nehmen, dann hat man auch mehr Füllvolumen ...

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    1. Ich habe noch keine größeren Tassen gefunden. Wir reden hier nicht von den niedlichen Espresso-Tassen mit 370 ml Füllvolumen, sondern von Eimern mit seitlichem Griff.

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  2. Ich hab für Büro-Tee halblitergroße Tassen. Das reicht aber auch.

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    1. Ich räume ein, daß man ihn für größere Tassen auch kalt mögen muß. Und unsere Pötte fassen auf jeden Fall mehr als einen halben Liter.

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