Freitag, 15. Januar 2016

Das Klamottenphänomen

Und da ist es wieder – das Klamottenphänomen.

Es klingelt an der Tür. Ich weiß, es ist unser Postbote. Also öffne ich und nehme ihm einen Teil seiner Ladung schon fast an der Außentür ab.

„Uh, danke. Mächtig warm draußen.“

Die Knoblauchfahne sehe ich ihm nach. Er ist ja ein Lieber, wenn ich das als Mann mal so sagen darf.

Das Paket ist vom Klamottenversender. Und es sind auch ein paar Teile für mich dabei. Wegen bald wieder warm draußen und so.

Ich ziehe an, ziehe aus und stelle fest: zu klein.

Ich ziehe an, ziehe aus und stelle fest: passt.

Das ewige Rätsel wird bleiben, wieso das Teil, welches eine Nummer kleiner ist, passt wie angegossen, während das offiziell größere Shirt mich einzwängt wie eine Presswurst.



Kommentare:

  1. Es gibt noch andere Klamotten Phänomene.
    Sommersachen gehen über den Winter im Kleiderschrank ein. Da kannst du machen nix. Da muss du mit leben...

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    1. Jetzt fällt es mir auch auf. Die Kleidungsmafia steckt eben überall.

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  2. Das ist der Schnitt, Paterfelis, der Schnitt. Der ist Schuld ...

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    1. Ähm...

      Klick mich

      Am Beispiel einer Hose: gleiche Hose, gleiche Farbe, gleicher Schnitt, gleicher Hersteller. Laut Label eine in der Türkei hergestellt, die andere irgendwo anders. Eine passt, die andere nicht. Muß das sein?

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    2. Tja,
      die Folgen des "immer billiger muß es sein" ...
      Irgendwann nähen wir wieder in Deutschland, weils hier am billigsten ist.

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    3. Und das trotz nicht übertrieben preisgünstiger Markenjeans.

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