Donnerstag, 31. Dezember 2015

Was man eben so macht... (ergänzt)

...an Silvester. Es gibt Menschen, die feiern einfach. Andere hocken vor dem Fernseher. Und wieder andere kämpfen sich damit ab, einen vermaledeiten Säbel ein extrem ausbalanciertes Accessoire immer noch zeitgemäßer, fortgeschrittener orientalischer Tanzkunst auseinanderzunehmen, nur um es später wieder ordentlich zusammenzubauen. Es soll schließlich im Falle eines drohenden technischen Versagens niemand aus dem werten Publikum von einer fliegenden Klinge niedergestreckt werden.

Nach der Show ist vor der Show. Und die nächste findet in ein paar Tagen statt.

Möglicherweise, aber wirklich nur möglicherweise, stellen die zweitbeste Ehefrau von allen und ich mit unserer Silvesterbeschäftigung eine Minderheit dar.

Wir halten es aus.

Die zweitbeste Ehefrau und ich wünschen einen angenehmen Jahreswechsel.





PS: Nein, die Dame auf dem Video ist nicht die zweitbeste Ehefrau von allen. Aber man kennt sich persönlich.

PPS: Und jetzt auch das Video mit Ton.






Kommentare:

  1. WOOOOOOOW!
    Als mir wäre schon nach der dritten Umdrehung schlecht geworden und nach der vierten hättest du mich auf den Boden liegend vorgefunden.
    Wie macht die das? Ich meine... die dreht ja nicht den Kopf, um möglichst lange einen Punkt zu fixieren, wie man es normaler Weise bei Drehungen macht. Macht sie das alleine mit den Augen? O.O

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    1. Da muß bei Gelegenheit die Expertin was zu sagen. Ich jedenfalls kann das auch nicht. :-D

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    2. Meine Angetraute behauptet, alles sei eine Frage der Übung und der Gewöhnung des Gleichgewichtssinns. Sie wird schon wissen, was sie da sagt. Daß sie es auch kann, habe ich mehrfach gesehen. :-)

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    3. Also Magie = Physik * Wollen?

      HEXE! VERBRENNT SIE! HOLT DEN KNÜPPELBROTTEIG RAUS!:D

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    4. Hm,
      das Video habe ich jetzt nicht angesehen, vermute aber, es handelt sich um orientalischen Tanz, bei dem sich die Dame mehrfach um die eigene Achse dreht. Wie das so ist bei solchen Tänzen.

      Vom Standard-/Lateintanz kenn ich das so, dass man immer wieder einen neuen Punkt fixiert. Irgendwie logisch, sonst könnte sich der Kopf nicht mitdrehen und man bekäme irgendwann keine Luft mehr, weil der Hals so verdreht ist ;)
      Also insgesamt hat man zwischen 2 und 4 Punkten, die man bei schnellen Drehungen anfixiert. Wobei es - zumindest als Paar und sicher auch als Einzelperson - eine Rolle spielt, dass man um seinen Mittelpunkt dreht. Hat man den erst einmal gefunden, fließen die Drehungen wie Wasser dahin ...
      Und das ist dann letztlich nichts weiter als Übung und ein Gefühl für den Körper entwickeln.

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  2. Hallo ihr Lieben,

    im Normalfall habt ihr Recht damit, dass bei Drehungen gespottet wird. Auch bei uns ist das so.

    Haben wir allerdings einen Säbel auf dem Kopf liegen, funktioniert das schlicht deswegen nicht, weil der Säbel durch die ungleichmäßige Bewegung herunterfallen würde...

    Egal was wir während des Tanzes auf dem Kopf balancieren (Säbel, Stock, Korb, Krug,...), spotten fällt komplett weg. Der Kopf bleibt immer in seiner Position und dreht in derselben Geschwindigkeit wie der restliche Körper, damit das Utensil eine gleichmäßige Beschleunigung erhält.

    Hier ist der Trick ein bisschen schwieriger und braucht mehr Übung, sowie ein gesundes Gleichgewicht und schon einige Zeit Übung von "normalen" Drehungen:

    Wenn wir den Kopf drehen um z.B. von einer Zimmerecke in die andere zu schauen, bleiben unsere Augen dabei in der Regel (vielleicht außer einem kurzen Liedschlag) geöffnet.

    Probiert es mal aus, eine viertel Drehung ist das dann schon. :-D

    Das Gehirn hat gelernt, dass die Bilder, die während der Bewegung ankommen, unwichtig sind und blendet sie größten Teils aus.
    Diese Fähigkeit kann man trainieren und für längere Zeitabschnitte ausbauen.

    Dies in Kombination mit dem bereits trainierten Gleichgewichtsinn macht solche Drehungen erst möglich.

    Da wir innerhalb der Drehungen sowohl die Ebene, als auch die Position des Körpers mehrfach verändern, ist die Mittelachse des Körpers immer wieder eine andere. Aber auch das lernt man nur durch Übung. :-)

    @ednog: Das Video lohnt sich anzusehen, denn es ist keinesfalls nur ein "mehrfaches um die eigene Achse drehen". ;-)

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