Sonntag, 29. November 2015

Paterfelis spielt - vielleicht mal wieder (Teil 3)

Sven spielt immer noch aktiv Warhammer 40K. Eine passende Miniaturenauswahl habe ich hier noch herumstehen, welche allerdings nach einigen Regeländerungen nicht mehr spieltauglich war und ich in mehr als mir genehmen Umfang Material hätte nachkaufen müssen, um damit wieder etwas anfangen zu können. Hier will der Hersteller Umsatz generieren, was diametral zu meinen Ambitionen in dem Bereich steht. 

Man stelle es sich so vor: Der Entwickler des Schachspiels bringt selbiges auf den Markt. Zu diesem Zeitpunkt gibt es nur Bauern und den König als Spielfiguren. Die Bauern aber lassen sich nicht nur gerade nach vorne ziehen, sondern auch seitlich.

Schließlich wird das Spiel weiterentwickelt. Die Bauern dürfen von nun an nur noch nach vorne ziehen und diagonal schlagen. Stattdessen wird mit dem Turm eine neue Figur eingeführt. Um weiterhin bestehen zu können, muß ich mir also die zwei Turm-Modelle anschaffen. In einer neuen Edition kommt für den weißen Spieler der Läufer auf den Markt, anschließend noch der Springer. Allerdings hat man sich entschieden, diese Modelle nicht für den schwarzen Spieler aufzulegen. Damit ist dieser wohl dauerhaft aus dem Rennen. Bis zu einer neuen Edition, in welcher der schwarze Spieler die Dame als neues Modell einsetzen darf.

Entweder man lässt sich darauf ein oder wechselt das System. Nicht alle Hersteller sind so extrem wie hier bei den beiden Warhammer-Varianten. Es gibt inzwischen Alternativen. Und einige davon habe ich hier im Keller eingelagert. Man muß nur Mitspieler finden. Huch, da sind wir ja wieder bei meinem Problem.

Jedenfalls haben die weiteren Entwicklungen des Spiels dafür gesorgt, daß meine superatomgetriebenen Zombierobotermutanten, die Necrons, nach den aktuellen Regeln durchaus wieder konkurrenzfähig einsetzbar geworden sind. Ich müsste mir tatsächlich nur drei neue Modelle zu einem - in Bezug auf diesen Hersteller sogar relativ übersichtlichen Preis - besorgen, um wieder mit meinem vorhandenen Material mithalten zu können. Und natürlich das aktuelle Regelwerk.  
                            
Was mich noch abhält ist der Umstand, daß das neue Regelwerk aus drei nur gemeinsam erhältlichen Bänden besteht, von denen ich zwei nicht benötige, weil diese nur Hintergrundgeschichten und Bemalanleitungen etc. enthalten. Brauche ich nicht; mit dem Hintergrund der Geschichte bin ich vertraut, ebenso mit den Maltechniken. Zudem sind meine zugehörigen Miniaturen bereits komplett und zu meiner Zufriedenheit mit Farbe versehen. Dazu ist es mir dann doch zu teuer. Und gebraucht kommt man noch nicht günstig an den Band mit dem Regelwerk. Es gibt zwar noch die verkleinerte Regelbuchvariante aus einer Grundbox, aber die darin enthaltene Schriftgröße ist nicht mehr für die Augen eines älteren Menschen gedacht. Sven hat es mir mal ausgeliehen – ehrlich, da kommt meine Sehkraft so langsam an ihre Grenzen. Für ein schnelles Nachblättern jedenfalls taugt es nicht.

Außerdem sind immer noch die Logistik und die Spielorte offen. So lange ich da nicht sicher was zu sagen kann, investiere ich nicht in neue Modelle. Hier steht schon zur Genüge inzwischen unbenutztes Zeug herum.

Kommen wir zur letzten Karte im Spiel.


(wird fortgesetzt)



Kommentare:

  1. Kann man das Buch nicht von anderen ex Spielern kaufen? Gibt es da kein Forum? Die haben doch meist auch einen Flohmarkt. Wie heißt denn das Buch?

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    1. Es ist das Regelbuch zu Warhammer 40.000 (auch Warhammer 40K) für die siebte Edition.

      Es gibt zahlreiche Foren und letztendlich natürlich Ebay. Das kleinere Buch wird regelmäßig von so genannten Grundboxplünderern angeboten. Das sind Spieler, die sich die Grundboxen kaufen, alles entnehmen, was sie gebrauchen können und den Rest wieder verkaufen. Hier ist mir aber - wie gesagt . die Schriftgröße etwas zu klein geraten. Dennoch habe ich auch hier die Angebote im Auge.. Falls es mal günstig zu bekommen ist, schlage ich vermutlich zu. Bei Ebay erhält man diese Bücher zwischen 25 und 30 Euro, mal mit und mal ohne Porto..Das große Buch hingegen wird nur von Leuten gekauft, die wissen,was sie tun und worauf sie sich einlassen. Da es erst letztes Jahr erschienen ist, gibt es kaum jemanden, der es wieder loswerden will. Unter 65 Euro für die deutsche Ausgabe ist da nichts zu machen. Die englische gibt es schon mal günstiger - auch wegen der hier fehlenden Buchpreisbindung. Doch das nützt mir nichts. Mein Englisch ist nicht gut genug für ein Regelwerk, bei dem es sehr auf den genauen Wortlaut ankommt. Im normalen Buchhandel ist es nicht erhältlich. Hier muß man nicht auf die bekannten Mängelexemplare spekulieren.

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