Sonntag, 15. November 2015

Bitte nicht stören

Kurze Zwischenmeldung: Sonntage dienen der Erholung und Entspannung. Deswegen mache ich heute auch im Rahmen meiner neuen Funktion hier im Haus die Hausgeldabrechnung für das Jahr 2014. Ja, so etwas macht mir wirklich Spaß. Ich liebe es, mit Zahlen zu jonglieren und zu erleben, wie alle Teilergebnisse aus den Kontrollrechnungen schließlich das erwartete Endergebnis bestätigen. Aus dem Chaos bildete sich ein harmonisches Ganzes. Das ist meine Welt.

Und da ich ja bekanntlich einen Frühaufsteher-Rhythmus habe, verließ ich die Koje heute um 5.00 Uhr, habe zunächst die Katzen und dann mich versorgt und schließlich den großen Tisch im Gartenzimmer für meine Zwecke in Anspruch genommen. Nachmittags brauche ich mit so etwas gar nicht erst anzufangen; das funktioniert dann nicht mehr.

Die Katzen mussten auch erst davon überzeugt werden, daß es gerade nicht erwünscht ist, hier auf dem Tisch herumzulaufen und darauf aufmerksam zu machen, daß sie betuttelt werden wollen. Und erst recht nicht, daß sie sich mit ihren Kackärschenhintern auf die Unterlagen zu setzen oder sich sonst wie gemütlich darauf einzurichten. Jetzt haben sie sich auf dem umliegenden Stühlen verteilt und glotzen mich an, bis es ihnen zu langweilig wird und sie sich mal wieder zu einem Nickerchen zusammenrollen.

Es ist für mich durchaus sinnvoll, bei der erstmaligen Durchführung von für mich neuen Abrechnungen alles von Hand zu machen und sich nicht auf vom Vorgänger übernommene EXCEL-Tabellen zu verlassen, um die Sachen auch von Grund auf zu verstehen.

Und deswegen bin ich jetzt immer noch nicht fertig. Gut, die Rechnerei ist erledigt, jetzt kommt noch der Aufbau einer schöneren und vor allen Dingen nachvollziehbareren Abrechnung zur Aushändigung an die Miteigentümer. Mit der bisherigen war ich da nie so zufrieden.

Übrigens: Die Stühle im Gartenzimmer sind nicht rückenfreundlich, wenn man da ein paar Stunden drauf verbringen muss.  *autschverdammtekacke* Sport ist also ausgefallen; ich wäre gerade nie die Treppe von den Umkleiden zur Trainingsfläche hochgekommen. Und eine Etage fahre ich nicht mit dem Aufzug…

…zumindest nicht im Fitnessstudio.

Wobei sich mir gerade die Frage aufdrängt, wie ich gleich die Treppe vom Gartenzimmer zurück ins Erdgeschoss bewältigen könnte. Mist! Na ja, nebenan ist das Vorräteregal; Wasser gibt es hier auch. Vermutlich kann ich ein paar Tage durchhalten.

Ich mache dann jetzt mal weiter.



Kommentare:

  1. Wenn Sie nur fleißig weitermachen, wrid man Sie irgendwann erretten - schließlich will man die Abrechnung ja in den Händen halten ...
    Un d wenn Sie beim Abrechnen noch ein paar Euro übrig haben, die Sie auf einem Konto deponieren wollen: ich könnte Ihnen da ganz unkompliziert meines zur Verfügung stellen ...

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    1. Ich suche auch ständig jemanden, der Geld auf meinem Konto lassen möchte. Meistens melden sich nur irgendwelche Afrikaner, die Millionenbeträge für irgendeinen Onkel dritten Grades zu transferieren haben.

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