Mittwoch, 23. September 2015

Auswahlmöglichkeiten

Gibt es eigentlich irgendwelche Erkenntnisse darüber, ob es kräfteschonender ist, sich über missfällige Dinge, die man nicht ändern kann, permanent aufzuregen, oder an ihnen einfach nur zu verzweifeln?

Boah, was habe ich das jetzt höflich-zurückhaltend formuliert.



Kommentare:

  1. Das, mein Lieber, ist die Marmeladen-Vasen-Frage, die sich zB jedes frischgebackene Elternteil stellen solkte: Will ich mich über jedes Marmeladengeschmiere, jede zerbrochene Vase etc. aufregen?
    Tja. Keine guten Aussichten, das dran verzweifeln auch nicht. Wenn es also nicht um änderbare Dinge geht, schlage ich ein freundlich-abgestumpftes Umschalten auf zombieartige Gleichgültigkeit vor - nur nicht das (emotions- und seelenlose!) Pflichtgeschimpfe vergessen! ;-)

    Das macht 3,95 € an die Mollyversum Lebenshilfe Inc., herzlichen Dank! :-)

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    1. Bei Kindern und Katzen besteht ja noch Hoffnung, daß sich vielleicht, irgendwann...

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  2. Mein Psychodoc sagt:
    Weder noch.
    Besser nicht daran verzweifeln und nicht permament drüber aufregen, sondern direkt drauf ansprechen und ändern.

    ...

    Nein, ich konnte noch nicht aus ihn herausprügeln, wie man das schafft.
    ...

    Aber permament drüber aufzuregen mit jemand, der sich auch drüber aufregt, macht mehr viel Spaß als nur dran zu verzweifeln. Sollte prinzipiell auch gesünder sein, weil belastet Seele und so weniger oder so.

    ...

    Und nun sei unhöflich-nicht zurückhaltend, wir sind bestimmt alle neugierig, wer da schon wieder grooooßen Mist gebaut hat.

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    1. Ansprechen und ändern funktioniert nicht. Deswegen ist ja der Faktor "Aussichtslosigkeit" ins Spiel gekommen.

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  3. also..die Frau Gräde geruht dann zu ATMEN.....atmen und aus dem klitzekleinen Grädenhirn wegwedeln...
    klappt mit dem doch zunehmenden Alter ( also äh, der Reifung)..immer besser...
    wie sagt Frau Abalone immer so schön : lächeln und winken, du kannst nicht alle töten.
    Ist was dran.

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    1. Also sollte ich künftig mit einem entstellenden Dauergrinsen durch die Gegend laufen und dabei verkrampfte Hand-Armbewegungen ausführen? Sieht irgendwie doof aus.

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  4. Antworten
    1. Das wäre natürlich Plan C. Aber ich bitte zu bedenken, daß ich die von mir sonst so geschätzte Option hinsichtlich des gewünschten Einsatzes einer benzinbetriebenen Kettensäge mit extra langem Blatt nicht gesetzt habe.

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  5. Ich bin bei sowas mit einem großen Maß Pragmatismus ausgestattet.
    Ich reg mich in der Regel kurz auf, denk dann "Ach scheiß drauf" und mach weiter.
    Hat bisher immer ganz gut funktioniert. Ist aber natürlich immer schwer zu beurteilen, wenn man das Problem garnicht kennt.

    Also lieber Paterfelis, kühlen Kopf bewahren und weitermachen, alles andere ist Energieverschwendung ;-).

    Gruß

    Eardy

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    1. Der Drang nach einer Kettensäge wird langsam wieder übermächtig... Das ist dann keine Energieverschwendung, sondern aktive Problembekämpfung.

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  6. Komm doch einfach mal hier bei mir vorbei und probiere Deine benzinbetriebene Kettensäge mit extra langem Blatt an dem Knallfrosch aus, der im Nebenzimmer sitzt und mich dazu brachte, alles hinzuschmeißen und Prinzessin zu werden. Vielleicht hilft es ja nicht nur mir, sondern auch noch Dir! Das wäre der Idealfall...;-) *Kreuzt die Kettensägen*

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    1. Gut. Wir müssen einen Plan machen. Zunächst mal wendest du dich an die zweitbeste Ehefrau von allen und sorgst dafür, daß sie die Sache mit der Kettensäge endlich genehmigt. So als Grundvoraussetzung für alle folgenden Aktionen. Danach planen wir weiter. Darf ich dir was mitbringen? Heidesense? Baseballschläger? Krummsäbel?

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    2. Bring alles mit, was du tragen kannst....Strategien werden später geschmiedet.!

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    3. Angetraute, ich brauche das Auto!

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    4. @ Sturmtänzerin: Siehst du, schon wieder so eine Sache, die ich nicht ändern kann.

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  7. Ach Paterfelis,
    einfach einen großen, grünen Haken dran machen. A la ✅ Einfach so. Und dann nicht mehr drüber aufregen. Freundlich lächeln, wenn einen andere drauf ansprechen - und noch einen Haken machen ✅

    Wenn Sie lächeln, fördert das die Gesundheit, vermeidet Depressionen, verhindert böse Falten - und verbraucht mehr Joule. Also lächeln und Haken dran ;) ✅

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    1. Hört sich gut an, ist aber weitgehend unpraktikabel, da es mehr zu meinen Lasten ginge als zu den Lasten der Verursacher.

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  8. Also: Prinzip A: Choose your battles. Was ist wirklich wichtig, und wo ist es ein Ärgerhobby? Letzteres sollte man weg-oomen, weil solche Ärgereien oft nur die eigenen Intoleranzen spiegeln. Das Weg-Oomen hilft auch dabei, sowas schneller zu erkennen und sich nicht reinzusteigern.
    Prinzip B: Wenn A nicht zu einer spontanen Lösung führen sollte, eine Nacht drüber schlafen. Bei Dauer-Ärgernissen überlegen, ob man es ansprechen sollte oder nicht. Letzteres führt natürlich dazu, dass sich das Ärgernis vermutlich nicht von selbst abstellt. Aber man hat oft auch einen Gewinn aus dem Nicht-Ansprechen, nämlich den, dass man seinen sozialen Ängsten nicht gegenübertreten muss. Das kann sich ausbalancieren mit dem Ärgernis. Ist aber eher rational, und wenn einen was richtig wütend macht, hilft das nicht.
    Prinzip C (auch "Charlie-Brown-Ansatz") Kein Problem ist so groß oder so kompliziert, dass man nicht davor weglaufen könnte.

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    1. Es sind mehrere Fronten. Ansprechen hat bislang da, wo es erfolgt ist, nichts gebracht.

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  9. Das ist doof... Kettensäge... *abwäg*...

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  10. Leider, leider tendiere ich dazu mich aufzuregen.
    Doof, ich weiß.
    Andererseits zeigt es mir das ich nicht total dumpf durch die Welt stolpere.

    Raten kann ch dir da nüscht, nur nicht verbeißen … :-)

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