Freitag, 24. Juli 2015

Brillekieker

Dienstbesprechung im LASA. Eine der letzten unter der Leitung von Dr. Gottfried Strebsinger. Die Kolleginnen bemängelten den Zustand der Damentoiletten.

„Die Toilettenbrillen könnten auch mal getauscht werden. Das sind noch die gleichen, die schon beim Einzug hier montiert waren.“ beklagte sich Frau Wuschelpuschel. „Ekelhaft.“

„Dann müsst ihr es so machen, wie auf dem Männerklo. Unsere Brillen wurden schon häufiger getauscht, weil die kaputt waren.“  meldete sich Sven zu Wort.

„Wie? Macht ihr die immer kaputt oder was?“

„Na ja, wir haben hier ja nun einige Kollegen mit über 125 Kilo Lebensgewicht.“

Allgemeines Grinsen. Warum gucken die mich jetzt so an? Wir haben hier auch noch die beiden Inkarnationen des Ökoklaus herumsitzen. Außerdem verfolge ich diesbezüglich ja meine eigene Theorie, die ich auch gleich verkündete. Unsere billigen Klobrillen zu Hause jedenfalls sind bislang weiterhin ungebrochen.

Dr. Strebsinger kündigte einen Ortstermin mit Damenbegleitung an und versprach, sich danach um Abhilfe zu kümmern.

Die Besprechung war damit beendet.

Auf dem Flur zurück in die Büros nahmen der Ökoklaus und ich Sven in die Zange.

„Bursche, wie war das gerade? Wir zeigen dir jetzt mal, wie so eine Klobrille von unten aussieht – in runtergeklapptem Zustand…“

Boaaah, der Typ kann aber auch zappelig werden.



Kommentare:

  1. Vielleicht sollten eure Weibchen mal jemanden einstellen, der sein Pipi macht, indem sie sich auf die Brille stellt. Ja so Leute gibt es. Zumeist eine bestimmte Art von Ausländern - weil die zu Hause eben nur ein Loch im Boden haben und das nicht anders kennen bzw. eben so gewohnt sind. (nein... das ist KEIN Rassismus. Ich weiß nur nicht mehr, welche Leute das waren... o.O") Wobei "zumeist" nicht "alle" heißt. Es gibt auch deutsche Leutchen, die so etwas machen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. So eine "Loch-im-Boden-Toilette" ist mir mal als Jugendlicher in Bulgarien untergekommen. Seeeehr gewöhnungsbedürftig.

      Löschen
  2. Gewöhnungsbedürftig, ja. Brille kaputt bei solchen Klos? Niemals. Also.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Verweilzeiten mancher Kollegen auf dem Örtchen würde sich vermutlich auch dramatisch verkürzen. Vielleicht sollte ich mal einen Verbesserungsvorschlag machen.

      Löschen
    2. Außerdem kann man dann auf dem Topf keine Akten lesen... wir hatten da mal so einen Kollegen. *würg*

      Löschen
    3. Bei uns sieht man immer ein paar Akten vor den Räumlichkeiten auf dem Boden liegen. Ein gutes Zeichen. Man weiß, das es besetzt ist - und die Akten sind auch in Sicherheit. :-D

      Löschen
    4. In unserem Mutterhaus gibt es in den Vorräumen der Toiletten extra Ablagen für mitgebrachte Akten. Damit sie nicht im Flur herumliegen.

      Löschen
    5. Ich bin immer wieder beeindruckt. Wir haben nicht mal Ablagen für Klorollen. Zumindest nicht da, wo man sie im Fall des Falles benötigen würde. Also werden die Ersatzrollen durch uns zumindest im Herrenklo oben auf den Sichtschutzwänden abgestellt. Schlecht für die deutlich zu kurz gekommenen Kollegen, aber im Regelfall kommt man da locker ran.

      Löschen