Freitag, 15. Mai 2015

Warten bringt weiter - manchmal

Der Ökoklaus und ich standen im LASA-Erdgeschoss vor dem Aufzugsschacht. Die Tür öffnete sich.

„Oh, bitte nach dir, mein lieber Ökoklaus.“

„Nein, nach dir. Alter vor Schönheit.“

„Ich bin jünger als du.“

„Aber nur knapp. Also nach dir.

„Nein, nach dir.“

„Hmmm, so kommen wir nicht weiter.“

„Wohl nicht.“

„Was können wir tun?“

„Wir warten einfach ab, bis jemand vorbeikommt, den wir vorlassen können.“

„Gute Idee.“

Und wenn sie nicht gestorben sind…




Kommentare:

  1. Ich fürchte, in dem Falle erfordert es das übliche prozedere, dass Ihr die andere Person vorlasst und dann GLEICHZEITIG den Fahrstuhl zu betreten versucht. Das endet selbstredend damit, dass Ihr nebeneinander im Eingang steckenbleibt und dann unter Mühen und Quetschen wieder zurückweichen müsst.
    Auftakt für Runde 2, *seufz*
    -> Ein einfaches Spiel wie Stein-Schere-Papier-Echse-Spck könnte Euch dauerhaft Abhilfe schaffen, das ist Euch doch klar, oder? Es steht als die Frage im Raum, warum Ihr das nicht wollt ...? ;)

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    1. Liegt das nicht auf der Hand? Der Ökoklaus ist öffentlich Bediensteter und ich bin öffentlich Angestellter. Sobald unsere Arbeitszeit nach Registrierung unserer Anwesenheit an der Stechuhr als laufend zählt, ist es uns nicht mehr möglich, simple Fragestellungen einfach durch Einsetzen gesunden Menschenverstandes zu lösen. Denn den müssen wir dann ablegen und dürfen ihn erst nach Beendigung der Arbeitszeit wieder verwenden.

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  2. *Mir mit der Hand vor die Stirn klatsch* Entschuldige bitte, ich habe da wohl etwas weitsichtig gedacht, mein Fehler. Hm. Wie wäre es denn mit einem Antrag, einen Antrag auf Erstellung eines Antragsformulars stellen zu dürfen, welcher die verschiedenen Ebenen der Dienstgrade oder Sonstigen Angestelltenverhältisse nach §§XYZ nach einem eigens entwickelten Punktesystem auf eine vergleichbare Ebene bringt, welche dann als Folge - nachdem es die entsprechenden Arbeitsgremien durchlaufen und vom Ausschuss mit einer müden Freitagnachmittaghand, äh, nee, realistischer wäre wohl eine Mittwochshand!, durchgewunken worden ist - in nahender Zukunft (01.01.2027) die Reihenfolge bezüglich des Betretens des Personenbeförderungsschachtes regelt?
    -> Ahrg, da fällt mir ein: Das kriegt man natürlich nie und nimmer an den verschiedenen Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsbeaufttragten vorbei, denn im Endeffekt wird immer einer erst den zweiten Schritt tun können: Der unter Artenschutz stehende Ökoklaus oder der Herr Katzenpapa. Und welches Amt will da schon verklagt werden?
    Immerhin könnte man diesen Vorschlag als ABM sehen, *duckundweg* ;-)

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    1. Man könnte es auch verwaltungstypisch lösen: Ich bin der Höherrangige, also habe ich Vorrang. Aber die Gründung eines Arbeitskreises halte ich schon für zweckmäßiger. Aus den von dir genannten Gründen.

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