Freitag, 27. März 2015

Ekel

Werte Medienvertreter und Rampensäue,

ihr kotzt mich an. Wieder einmal. Wie so oft.

Und wenn ihr die Gründe dafür noch nicht mal selbst erkennt, dann tut ihr mir Leid.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.



Kommentare:

  1. Nicht mal mehr leid tun ... nerven tun sie ... aber so was von ... als hätten wir ein Sommerloch was zu überstehen ist ... *Augenroll*

    So ... wir leiden jetzt Beide ... somit ist´s schon mal nur halb so wild ...

    Schönes Wochenende und
    LG Schnute

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  2. Da gehe ich mit.
    Ich kann gerade gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte.

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  3. Das ist für mich Leichenfledderei, was da im Moment abgeht. Anstand, Pietät, Rücksicht - alles der banalen Quote geopfert. Mein TV bleibt für das Fernsehen aus. Ich mag das nicht mehr sehen, ich spüre Hass auf diese Menschen, die sich vor die rauchenden Trümmer stellen und den Geifer kaum zurück halten können. Diese Spekulationen, Vorverurteilungen, dieses Zusammengereime - wo ist da die Aufsicht, wenn das Haus und die Namen des Piloten und seiner Familie genannt werden?

    Aber irgendein Mensch muss sich das ansehen, ansonsten würde die Quote und somit die Werbeeinnahmen nicht passen. Der Konsument ist der treibende Faktor, die Medienschaffenden liefern, was der Zuschauer will. Scheinbar.

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  4. Kann mich nur anschliessen. Schon alleine wenn ich sehe, dass Bilder der Absturzstelle den ganzen Tag auf T-Online zu sehen sind - denkt denn keiner an die Angehörigen? Wie das für die ist, sowas zu sehen? Nein, es geht nur darum, eine Schlagzeile zu haben. Ätzend sowas.

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  5. Dieser Post ist leider extrem unreflektiert. Ja, es gibt teilweise extreme Clickbaiting-Artikel bar jedglicher Moral. Nein, dies betrifft nicht alle Medienvertreter. Siehe Zeit oder SZ, die angenehm nüchtern berichten und nicht jede neue "EIL --- HEADLINE" weiterverbreiten.
    Man kann auch mal differenzieren. Oder?

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    1. Natürlich kann man differenzieren. Mit diesem Post jedoch wollte ich nur meiner Wut Ausdruck verleihen über das, was gerade - nach meinem Empfinden mehrheitlich - abgeht. Dabei geht es nicht nur um die Medien, sondern auch um jene, welche diese aktuell wieder zur Selbstdarstellung nutzen und darin durch die Berichterstattung auch von den nüchtern berichtenden Medien unterstützt werden.

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    2. Übrigens: Auch die nüchtern berichtende Süddeutsche Zeitung hat es sich nicht nehmen lassen, den vollen Namen des Copiloten sowie ein Bild seines Düsseldorfer Apartments zu veröffentlichen. Wo liegt da der nüchterne Nachrichtenwert?

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    3. Ich habe grundsätzlich ja nichts gegen so einen Gefühlsausbruch. Darf jeder haben. Aber wenn ich dann dazu noch Kommentare lese, die ähnlich klingen, bin ich gerne auch mal der, der ein bisschen dagegen redet (oder versuche es zumindest), im Optimalfall sachlich.
      Zu Deinem 2. Posting: Ja, super wenn sich der Leuchtturm eigenhändig das Licht ausknipst. Wobei ich den Namen des Piloten auch alles andere als verwerflich finde. Das Bild seines Apartments ist für mich eher die Grenzüberschreitung.
      In Twitter spricht man immer von der "eigenen Filterbubble". Das trifft es glaube ich ganz gut. Für mich habe ich die ersten Berichte auf Zeit Online gelesen, weiss ungefähr Bescheid und ignoriere seitdem alles, was an Wasserstandsmeldungen rein kam. (Positivbeispiel: ZEIT argumentiert in einem Artikel, was die Regelung mit der Cockpittür bedeutet - losgelöst vom Fall. Aber interessant).
      Der durchschnitts-Bildleser provoziert eben durch sein normales Klickverhalten derartig verkommenen "Journalismus". Irgendwo hat ein Blogger das imho gut auf den Punkt gebracht: Einfach ignorieren und nicht noch mehr Klicks hinschaufeln. (Auf Twitter regen sich ja immer alle über "Bild" auf. Dadurch entsteht aber auf deren HP auf monetarisierbarer Traffic)
      Sorry für den langen Kommentar

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    4. Auch gegen längere Kommentare habe ich nichts einzuwenden. :-)

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