Samstag, 21. März 2015

Buchstabenwirrwarr - Eine Ausführung

Setzen wir die Geschichte fort.

(Ich hoffe, daß meine vorherigen einführenden Erläuterungen noch bei euch präsent sind. Ansonsten empfehle ich, diese nochmals zu lesen, um sich in die Materie sachgerecht einzuarbeiten. Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich gerne, nur nicht telefonisch, zur Verfügung.)

Wir saßen also mal wieder in unserem gemütlichen Büro und arbeiteten vor uns hin. Es war noch früh am Vormittag. Mandy und ich sichteten all die schönen Dinge, die wir des Morgens in unseren Postfächern vorgefunden hatten und die dazu geeignet sein sollten, uns den Tag mit Arbeit zu versauen.

Es war weitgehend ruhig. Relativ. Irgendwo klingelte ein Telefon – wie eigentlich immer irgendwo ein Telefon klingelt. Leise summte der Kopierer das Multifunktionsgerät. Ein Drucker begann aufzuheulen. Papier raschelte. Übliche Arbeitsgeräusche eben. Bis Mandy begann, ihren Unmut über ein falsch verteiltes Poststück zu verkünden.

„F? Wieso F? Sehe ich aus, als ob ich F hätte?“

Ein von ihr wohl bekannter und stets wiederholter Satz. Nur der verwendete Einzelbuchstabe wechselt da schon mal.

Ich schaute sie kritisch abschätzend an und fixierte meinen Blick.

„Hmmm, F ist das nicht. Eher ein großes C, vielleicht auch kleines D. Aber F – nein, das wohl nicht, da fehlt noch was.“

„PATERFELIS!“

Na was denn? Sie hat doch gefragt.


(Ende)





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