Freitag, 5. Dezember 2014

So ein Blogger hat es auch nicht leicht

Als ordentlicher Blogger habe ich meine Augen und Ohren natürlich überall, um bloggenswerte Geschichten aufzuspüren. Vor allen Dingen im beruflichen und innerfamiliären Umfeld wird man immer wieder fündig. Es ist ja eine hier allseits bekannte Tatsache, daß die Namen von Personen und Orten in diesem Blog von mir geändert wurden. Außer jenen der Katzenbande, da diese sich nicht so sehr an einer Enttarnung stören würden. Sie kennen diesen Blog ja nicht.

Vermute ich jedenfalls.


Ertappt!

Dummerweise verbinden sich Realität und Bloguniversum schon mal ungewollt miteinander. So kommt es durchaus nicht selten vor, daß die zweitbeste Ehefrau von allen und ich beim Austauschen unserer Erlebnisse des Tages nicht die tatsächlichen Namen der Personen aus unserem Umfeld verwenden, sondern deren Blognamen. Das führt schon mal zu Nachfragen, welche dem Zuhörenden das Verständnis der Sache erleichtern, denn bekanntlich haben einige Charaktere aus dem Blog verschiedene reale Vorbilder, welche von mir zu einer Person zusammengefasst wurden. Und gelegentlich werden Erlebnisse von mir auch wechselnden Blogpersönlichkeiten zugewiesen. So wie es mir gerade sinnvoll erscheint. Was dazu führt, daß meine Angetraute regelmäßig nachfragen muß, wer sich denn gerade jetzt wieder hinter Mandy oder Rebecca verbirgt, nachdem sie deren neueste Geschichten gelesen hat.

Und nicht zuletzt gibt es einige Kollegen, welche hier mitlesen, für die das Vorbild unseres Ökoklaus auch im Gespräch vor Ort nur noch der Ökoklaus ist. Der beginnende Wahnsinn zeigt seine Auswirkungen. Irgendwann bringe ich mal eine Paterfelis-Fan-Shirt-Kollektion raus. Wobei als Gegenreaktion eines missgünstigen Mitmenschen eine Nieder-mit-Paterfelis-Kollektion auch nicht so nett sein dürfte. Also besser nicht, man muß ja nicht unnötig provozieren.

Jetzt warte eigentlich nur noch darauf, daß ich meinen Chef versehentlich mit Dr. Strebsinger anspreche. Mehr als einmal lag es mir tatsächlich schon auf der Zunge. Es wäre bestimmt eine interessante Reaktion zu erwarten.




Kommentare:

  1. *hüstel* Der einleitende Satz könnte auch irgendwie auf einen Paparazzi oder Spion hinweisen. Und ich überlege gerade, ob es da nicht eine Shirt-Gegenbewegung geben sollte, mit einem Aufdruck à la "Wehe, du verbloggst das..." ;D

    Was den Chef angeht, nenn ihn halt hier und dort Chef. Minimiert das Risiko, enttarnt zu werden und bauchpinselt ihn vielleicht ein bisschen und das kann ja nicht schaden. ;)

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    1. Wie? Spion? Paparazzi? Ich dachte, meine Tarnung wäre gut.

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  2. Nachdem es bald einen Blockvogel-Online-Shop gibt (ich hab vorsorglich schon mal die Bettwäsche reserviert), warum sollte es nicht auch Paterfelis-Fanartikel geben? Ich wäre dabei. So ein Shirt steht mir sicher hervorragend! ;-)

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    1. Könnte ich die als Model für die Bilderseite im Shop verpflichten?

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  3. Hallo Paterfelis,
    das Foto finde ich drollig ! Die Situation kenne ich abends, wenn ich mein Laptop hochfahre, dass dann prompt unser Kater aufspringt und genauso auf der Tastatur herum tappst ...

    Gruß Dieter

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    1. Und wieder eine Bestätigung meiner Theorie, welche besagt: Alle gleich! Wie gut, daß der Rest der hiesigen Katzenbande sich meistens außer Sichtweite aufhält, wenn ich den Laptop einschalte, und es deswegen nicht mitbekommt. Drei Katzen gleichzeitig an der Tastatur wären dann doch etwas zu viel des Guten.

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