Mittwoch, 24. September 2014

Hier kommt die Flut (2)

Na, was glaubt ihr? Wer stand da wirklich vor der Tür und hat mich unter der Dusche hervorgeklingelt? War es der Merkur-Bote? Ein Staubsauger-Vertreter? Ein Doppelpack der Zeugen Jehovas? Oder doch die zweitbeste Ehefrau von allen? Vielleicht gar Frau Kleinhüppgenreuther?

Leute, ehrlich. Wer von euch hat denn jetzt wirklich angenommen, daß da jemand anderes als meine Angetraute stand? Das ist hier keine Sitcom, es wird von dem wirklich wahren Leben berichtet. Da geschehen solche Dinge nicht.

Obwohl..?


Machen wir einfach weiter, wo wir aufgehört haben.


...als auch schon meine Angetraute (na, seht ihr) reinhuschte, sich einen Ordner schnappte und wieder mit einigen Worten des Bedauerns nach draußen entschwand.

Nun hatte ich die Gelegenheit, immer noch tropfnass meinen Blick in Ruhe durch die zwischenzeitlich wieder klarsichtige Brille schweifen zu lassen. Unser Flur: geflutet. Die Treppe: geflutet. Der Teppich im Gartenzimmer: geflutet. Und all die beachtlichen Pfützen schön mit den üblichen Fusseln, Katzenhaaren und -streupartikeln angereichert. 

Wäääähh!

Ich wollte ja ohnehin Fliesen und Treppe mal wieder feucht wischen.

Später vielleicht, nachdem der Merkur-Bote da war. Welcher übrigens tatsächlich noch erschienen ist. Immerhin.

Diesen Eintrag schließe ich dann mal mit etwas guter Musik:


Kommentare:

  1. Na also. Jeden Tag eine gute Tat!
    Auch wenn sie einem vielleicht nicht *derart* aufgenötigt werden muss. Zumindest nicht jedes Mal.

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    1. Oh ja, es hätte sicherlich andere Wege zum Ziel gegeben.

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  2. Hat der Interpret Dein Unglück vorausgesehen, als er den Song komponierte, oder wolltest Du den Text nachspielen und hast deswegen Dein Heim geflutet?

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    1. Wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung. ;-)

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    2. Heißt das nicht "Wer spottet beschreibt den Schaden"? ;-)

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