Dienstag, 26. August 2014

Urlaubsplanungen

Die übliche Morgenrunde ist zum Zirkeltraining anwesend. Man scheint die Sache heute mal wieder wenig ernst zu nehmen. Es sollte so sein, daß die unterschiedlichen Geräte derart eingestellt sind, daß innerhalb von 30 Sekunden etwa zehn Wiederholungen der Übungen durchgeführt werden können. Eine weitere Wiederholung soll aus Kraftgründen ausgeschlossen sein. Ist diese noch möglich, sind die Gewichte entsprechend zu verstärken, damit dies beim nächsten Durchgang eben nicht mehr funktioniert.

Das bedeutet schlichtweg, stets am Limit zu trainieren. Wenn ich denn aber am Limit trainiere, sollte ich nicht in der Lage sein, mich dabei angeregt zu unterhalten und die einzelnen  Übungen in Rekordgeschwindigkeit ohne sichtbare Anstrengung zu wiederholen. Eigentlich. Gut, mir kann es egal sein, was die anderen da treiben, so lange sie den Ablauf nicht stören. Aber lauschen sich nonverbal an dem Gespräch beteiligen klappt ja, auch wenn zumindest ich gerade an meinem Grenzbereich trainiere. Die waren ja auch laut genug.

„Nur noch morgen und Rest von heute.“

„Und dann?“

„Dann habe ich Urlaub.“

„Wie lange?“

„Zwei Wochen.“

„Geht’s wohin?“

„An die Ostsee. Mit den Kindern, meinen Eltern und meinem Bruder. So ein richtiger Familienurlaub.“

„Schön.“

„Ja. Ich werde die Kinder bei meinen Eltern abladen, mir den Hund von meinem Bruder schnappen und den ganzen Tag unterwegs sein.“

Jau, hört sich nach einem Plan an.





Kommentare:

  1. Ich Doofi, jetzt weiß ich, warum ich nach meinen Familienurlauben urlaubsreif war! Ich habe einfach völlig falsch familiengeurlaubt! ;D

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    1. Damit hätte das Blog mal wieder seinen Bildungs- und Lebenshilfeauftrag erfüllt. Sehr schön. ;-)

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