Donnerstag, 15. Mai 2014

Strahlemänner

Diesen Blogeintrag habe ich vorprogrammiert. Wenn sein Erscheinen nicht von mir unterbunden worden ist, befinden sich der Ökoklaus und meine Wenigkeit genau jetzt in Begleitung der üblichen Verdächtigen in dem wohlbekannten Restaurant Zum Kleinen Chinamann. Man hat befunden, daß es an der Zeit sei, das Restaurant mal wieder einem Stresstest zu unterziehen. Ist ja wichtig für alle Beteiligten. Der Ernstfall kann schließlich jederzeit eintreten, nicht wahr?!

Und nein, ich war nicht der Initiator. Sondern der Ökoklaus. Er hatte das Bedürfnis, mal wieder strahlen zu können. Lang und mit festen Inhalten. Dazu muß er gewisse Körperbestandteile zunächst aufmunitionieren. Wir wollten ihn dabei nicht alleine lassen.

Der kundige Leser wird bemerkt haben, daß wir das unappetitliche Wort mit k am Anfang und otzen am Ende nicht mehr verwenden. Natürlich nicht. Es soll ja niemand sagen, daß wir immer so negativ sind. Also sind wir jetzt positiv. Und strahlen, was das Zeug hält. Lang und fest. Und das neue Codewort für den Restaurantbesuch lautet somit strahlen gehen.

Mein Bedürfnis dazu war ausnahmsweise mal nicht übertrieben ausgeprägt. Eine Rekordjagd wird es darum wohl auch kaum geben. Muß schließlich nicht jedes Mal so sein. Aber ein wenig geht immer.

Allerdings besteht die Möglichkeit, daß sich meine entsprechende Grundhaltung bis zur Veröffentlichung dieses Eintrages noch ändern wird. Nach dem Stand zum Zeitpunkt, an dem ich diese Worte geschrieben habe, sieht es so aus, daß ich heute (also Donnerstag) an einem unangenehmen Gespräch beteiligt gewesen sein werde. Unangenehm für mich, folgenschwer für den Gesprächspartner. Und das kaum zu seinem Vorteil. Es gehört zu meinem Job. Danach dürfte mir wahrscheinlich auch nach strahlen zumute sein.

In diesem Sinne: Mahlzeit.




1 Kommentar:

  1. Na dann kann man nur herzlichst einen guten Appetit wünschen!

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