Freitag, 23. Mai 2014

Kleine Randbemerkung - Das dritte Geschlecht

Aus dem Protokoll eines Treffens unserer Führungsebene:

„Aus dem Assessmentcenter vom 7. April konnten drei neue Mitarbeiter für den Höheren Dienst gewonnen werden: ein Mann, eine Frau und ein interner Bewerber.“

Wie schön. Aber macht euch mal keine Gedanken, wir sind nicht alle so bei uns im Büro. Heute Morgen habe ich noch nachgesehen und konnte zu meiner großen Freude feststellen, daß ich geschlechtlich eindeutig zuzuordnen bin.




Kommentare:

  1. Ja. Und dürfen wir die Zuordnung auch erfahren ? ;-)

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  2. Ach - bei Euch hat sich Conchita W. beworben?

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    1. Da ist man bei uns ganz offen. Es gäbe nur ein Problem, wenn er/sie Bein zeigen will. Miniröcke und kurze Hosen sind für Frauen erlaubt, für Männer nicht. Er/sie müsste sich dann eindeutiger positionieren. :-D

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  3. Na das sind doch mal gute Nachrichten.
    Immer gut zu wissen woran man/Frau ist :-)

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    1. Ja, vor allen Dingen, wenn man mal auf eine öffentliche Toilette gehen muß.

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  4. muss es nicht jetzt "interna Bewerba" heißen? Ich bin verwirrt...
    und die Sache mit der Zuordnung, wurde die denn nicht auch gerade erst wieder eiertechnisch abgecheckt? naja, kann man ja nicht oft genug überprüfen...

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    1. Nix, das "...er" darf bei uns noch verwendet werden. Unsere Gleichstellungsbeauftragte ist da sehr liberal eingestellt. Und ein regelmäßiges Abchecken ist schon wichtig, wenn man bedenkt, was sich heutzutage alles an Hormonen in den Nahrungsmitteln befindet. Morgen kann schon alles anders sein als es gestern noch war.

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    2. Hormone im Essen? OMG.
      Dann habe ich ja vielleicht bald keine Verwendung mehr für mein Raumwunder, Paterfelis könnte meine dann vielleicht gebrauchen und alle sind wieder glücklich. Das Leben ist wunderbar :-)

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  5. Im LASA bekommt man als Mitarbeiter aka geschlechtsloser interner Bewerber tatsächlich noch die Chance zum Aufstieg in den _höheren_ Dienst, pardon, 4. QE?! *staunt*

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    1. Ja, aber natürlich nicht einfach so, sondern nach einem Assessment-Center und nur in geringen Anteilen. Man kennt den Kandidaten ja erst seit 10 bis 25 Jahren, da kann man sich über seine Qualitäten nicht so sicher sein. Aber scheinbar benötigt man an gewisser Stelle doch Kenntnisse über das Kerngeschäft. Passt so gar nicht ins Bild.

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    2. Ja, und der heikle Punkt ist natürlich, dass der interne Bewerber den Laden auch seit 10 bis 25 Jahren kennt und sich (evtl.) nicht so leicht "einnorden" lässt - solche Leute holt man sich ungern in die Führungsriege ...

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    3. Und da Fach- bzw. Expertenwissen bei uns ja auch erklärtermaßen nicht mehr gefragt ist...

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