Mittwoch, 28. Mai 2014

Gespannte Erwartung

Es kommt durchaus vor, daß sich bei uns nach Abschluss einer Mahlzeit Essensreste bilden. Meistens werden diese am nächsten Tag ihrer zweckentsprechenden Bestimmung zugeführt, aber eben nicht immer. Die moderne Technik hat schließlich dafür gesorgt, daß der nette Ehemann nicht jeden Tag zum Polarkreis laufen muß, um zwecks Haltbarmachung entsprechender Essensreste eine gewisse Menge Eis zu besorgen. Nein, wir haben einen Eisschrank. Einen von der Sorte, die man nicht mehr abtauen muß. Angeblich. 


Nein, die kleinen dunklen Flecken sind kein Schimmel, sondern Stellen ohne Reifschicht.


Der Eisschrank sieht das anders, aber er kann ja nicht lesen und weiß somit nicht, was in seiner Bedienungsanleitung steht

Wenn ich nun die Schublade des Eisschranks, in welcher fein säuberlich eingewuppert die Essensreste stehen, öffne, sieht das so aus:


Runde Behälter sind im Rahmen der Flächennutzung eindeutig suboptimal


Dem aufmerksamen Beobachter wird vermutlich entgangen sein, zumindest aber könnte er es erahnt haben, daß keiner der Behälter beschriftet ist.

Doof.

Ich kann mich noch nicht mal daran erinnern, was ich da so alles eingelagert habe. Außer einigen Resten von Hühner- bzw. Rindfleischsuppe. Und die erkenne ich auch in gefrorenem Zustand und kann sie entsprechend auseinanderhalten. Aber auch nur die.

Die zweitbeste Ehefrau von allen hat ja keine so überragende Lust auf ein Überraschungsessen. Ich hingegen bin das Risiko mal wieder eingegangen und habe mich für diesen Topf entschieden:


Irgendetwas zwischen pseudo-asiatisch, italienisch und mexikanisch


Wobei ich später immer noch nicht sicher gewesen bin, um was es sich jetzt genau gehandelt hat. Der Trend ging in Richtung Pseudo-China. War lecker.





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