Freitag, 25. Oktober 2013

Kleine Randbemerkung (9)

Der scheinbar harmlos-dümmliche Satz "Es ist im Büro so viel zu tun, daß ich gar nicht weiß, was ich zuerst liegenlassen soll." entbehrt tatsächlich keineswegs einer gewissen Brisanz.

Darüber lohnt es sich mal nachzudenken.



Kommentare:

  1. Hallo,
    es wird immer wieder den Fall geben, dass hoch wichtige Menschen meinen, deren Dinge wären wichtig. Oder umgekehrt: was wirklich wichtig ist, dafür interessiert sich die Firma erst dann, wenn es zu spät ist. In beiden Fällen wird großer Wirbel mit fragwürdigen Ergebnissen gemacht. Ich versuche, einen gesunden Mittelwert zu finden, dass man mit denjenigen Arbeitsergebnissen, die ich bringe, auch etwas macht.

    Gruß Dieter

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    1. Es ist eben so, daß in unserer Abteilungsleitung jeder Experte nur sein enges Aufgabenfeld hat, wir in der Sachbearbeitung aber die eierlegenden Wollmilchsäue sein sollen. Und natürlich ist für denjenigen, der nur sein begrenztes Aufgabenfeld hat, dieses das Wichtigste von all den Dingen, die man in unserem Hause so tun kann. Also wird das auch so kommuniziert.

      Dazu kommen natürlich noch hausgemachte Wichtigkeiten, die bei näherer Betrachtung eher politische als lebensnahe Wichtigkeit haben.

      Kleines Beispiel gefällig? Wenn es darum geht, daß eine einmalige oder laufende Zahlung auf den Weg zu bringen ist, dann ist es für das Haus wichtig, daß der dahinter stehende Antrag in Rekordzeit bearbeitet wurde, egal ob die Fälligkeit der Zahlung im nächsten Monat oder erst in sechs Monaten ansteht. Alles andere ist nachrangig. Ich aber sehe es so, daß es reicht, wenn das Geld rechtzeitig zur Fälligkeit beim Empfänger ist.

      Aber wer bin ich schon?

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  2. "Dank Gott - es ist Freitag!", wie es uns doch schon ein altes englisches Sprichwort sagt! Schönes Wochenende Herr Pater!

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    1. Danke, Frau Tänzerin, das wünsch ich auch.

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