Montag, 23. September 2013

Versteckt und doch erwischt

Versteckt habe ich mich. Untergetaucht bin ich. Und gewehrt habe ich mich, soweit es erforderlich war.

Ich war zu Hause, während meine einer Hühnersuppe bedürfenden Angetraute unterwegs war. Ich war unterwegs, während meine Angetraute zu Hause war. Kollegen, die was von mir wollten, habe ich auf Abstand gehalten. Bus und Bahn habe ich ignoriert und bin mit dem Auto gefahren. Beim Einkaufen habe ich alle böse angeguckt, so daß mir niemand zu nahe gekommen ist. Und während des Sports habe ich jeden angeknurrt, der mir unter die Augen gekommen ist.

Und doch haben sie mich erwischt.


Sie waren in der Überzahl. 

Drecksbande.



Kommentare:

  1. Dafür gibt es jetzt drei Mal täglich lecker Trikatu mit Honig. :-D

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  2. Genaaaauuuuu! Das andere Zeug ist doch nur für die Weicheier.

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  3. Ach, bei Dir waren sie auch? Sagte ich schon, dass ich Rüsselpest hasse? Ich will auf den Arm!

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  4. @ Alex: Danke. Wir sind schon Leidende, nicht wahr?!

    @ chat noir: Die Welt ist gegen uns. Fühl dich virtuell gedrückt.

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  5. Gute Besserung. Ich hatte in den letzten 3 Wochen zweimal die Befürchtung, dass sie mich auch erwischt haben, als ich u.a. im Büro plötzlich nen kratzigen Hals und Halsschmerzen bekam und ein anderes mal ne verstopfte Nase. Beide Male war aber am nächsten Tag alles wieder gut. Mal abwarten, wann sie mich dann tatsächlich so richtig erwischen.

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  6. @ Koelschgirl: Danke für die guten Wünsche. Nächstes Jahr mache ich die Bande fertig. Ich hatte ohnehin vor, meine wöchentlichen Saunagänge wieder aufzunehmen. In der Vergangenheit hat das immer gewirkt. Leider kam dieser aktuelle heimtückische Überfall schneller als erwartet.

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