Dienstag, 3. September 2013

Gruß aus der Küche - Camembert-Muffins

Heute wird es matschig. Aber anschließend besteht zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß die Hände endlich mal wieder sauber sind. Doch der Reihe nach.

Auf dem Beschaffungsplan stehen:

10 altbackene Brötchen
4 Eier
600 ml Milch
600 g Camembert, gerne etwas reifer
1 Gemüsezwiebel
Salz
Pfeffer
Muskat
1 Bund Petersilie oder andere Kräuter nach Wahl



Die Milch anwärmen, aber nicht zum Kochen bringen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Die Eier hinzugeben und sofort verrühren. Den Topf vom Herd nehmen. Anschließend die zerkleinerten Brötchen unterrühren und alles gut vermengen. Dies funktioniert am besten mit der bloßen Hand. Die Milch sollte nicht mehr zu warm sein, wenn man hier hitzeempfindlich ist. Nun alles 20 Minuten stehen lassen.

Während der Wartezeit die Zwiebel klein schneiden und glasig andünsten. Den Camembert ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Petersilie, Zwiebeln und Camembert wiederum mit der Hand untermengen.

Die Masse in Muffinformen verteilen. Diese können ruhig gut befüllt werden, da der Teig sich mangels Hefe oder Backpulver nicht mehr im Volumen vergrößert. Das Ganze bei 200 Grad für 30 bis 35 Minuten im Ofen backen. Nicht vergessen, in den Ofen auch eine Schale warmes Wasser hinzustellen. Warm oder kalt servieren.



Diese Pseudo-Muffins erinnern natürlich stark an Semmelknödel, grenzen sich aber durch den eingearbeiteten Käse geschmacklich schon ab. An Stelle von Camembert eignen sich auch andere Weichkäse mit intensiverem Geschmack.

Der noch warme Muffin neigt dazu, an den Papierförmchen festzukleben. Vielleicht wäre eine metallene Backform geeigneter. Kalt ist die Entnahme aus den Förmchen etwas einfacher

Wir haben aus der beschriebene Menge 15 Muffins herstellen können.


Tante EDIT meint: Paterfelis kann auch nachtragend sein. Deswegen hat er auch das Rezept auch um den Satz mit der Schüssel und dem Wasser ergänzt.

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