Sonntag, 4. August 2013

Mohnbrötchen

Die zweitbeste Ehefrau von allen liebt Brötchen. Vor allen Dingen, wenn diese mit Mohn bestreut sind. Also war ich beflissen, weil ich ja ein netter Ehemann bin, ihr im Rahmen einer meiner Einkaufstouren Entsprechendes mitzubringen. Letzte Woche hat es nicht geklappt. Obwohl ich um neun Uhr im Laden war, schien der erste Schwung schon verkauft gewesen zu sein. Und auf die unbestimmte Zeit der Nachlieferung wollte ich dann auch nicht warten.

Dieses Mal hatte ich mehr Glück. Dachte ich jedenfalls. Ein paar wundervolle Mohnbrötchen lachten mich an und fanden den Weg zu mir. Beim Ausräumen meiner Einkaufstaschen fiel mir dann auf, daß am Boden der Tasche, in der ich die Brötchentüte gelagert hatte, jede Menge Mohn herumkullerte. Dieser war aus der nicht ganz intakten Tüte gerieselt.

ein so genanntes Mohnbrötchen
 
Die Brötchen selber ließen den Mohn weiter bei jeder anfallenden Bewegung fallen. Bis diese den Weg ihrer Bestimmung gefunden hatten, war zwischen Küche und Esstisch überall Mohn zu finden, und dies in größerem Ausmaß als dieser sich noch auf den Brötchen befand.

Sehr enttäuschend.



Kommentare:

  1. Na, dann lass das mal besser nicht die Jungs und Mädels vom BND lesen, sonst stürmt dir noch die GSG-9 die Bude....hat der Kerl in der ganzen Wohnung Drogen verteilt....Sodom und Gomorrha!!!! Unglaublich.

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  2. Ich habe da noch härtere, voll biologische bewusstseinsverändernde Mittel im Angebot. Eintrag folgt demnächst.

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  3. Das ist kein Mohnbrötchen, das ist eine Frechheit. Und es hat wahrscheinlich mehr gekostet als ein "normales" Brötchen.

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  4. Nö, war im Angebot zum Preis eines normalen Weizenbrötchens. Jetzt weiß ich ja, warum.

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