Sonntag, 7. April 2013

Kein Arschgeweih - die Fortsetzung

Karla hatte wieder diese Hüfthose an, bei der ihr halber Hintern rausragt, sobald sie sich nach vorne beugt. Wie mir die zweitbeste Ehefrau von allen zwischenzeitlich erklärt hat, kann es durchaus sein, daß Karla beim letzten Mal, als sie diese Hose ausführte, trotz meiner gegenteiligen Vermutung doch Unterwäsche getragen hat. Natürlich gibt es – wie ich jetzt weiß - als passende Ergänzung für derartige Hosen auch speziell geformte Unterhosen, deren besser klingenden Namen ich natürlich wieder vergessen habe. Jedenfalls kann ich jetzt wieder beruhigt sein und muß mir keine Sorgen machen, daß sich das arme Kind in unserem vorsibirischen Frühling noch erkältet.

Jetzt hatte sie auch für mich erkennbar was drunter, nämlich einen Stringtanga. Der geneigte Leser wird bemerken, daß ich mich informiert habe. Die Wikipedia ist schon toll. Bei jedem Vorbeugen – ich weiß wirklich nicht, was sie andauernd in den unteren Etagen ihres Aufbewahrungsmobiliars zu suchen hatte – konnte man das Wäschestück deutlich sehen. Auch Trudis Blick traf das Heck unserer noch jungen Kollegin. Sie konnte nicht an sich halten und stellte die alles entscheidende Frage:

„Sag mal, Karla, wirst du hier so schlecht bezahlt, daß du dir nicht mal eine ordentliche Unterhose leisten kannst?“

*gröhl*

Nun wäre das ja ein schöner Abschluss für die kleine Geschichte gewesen, aber das Leben sieht solche Dinge nun mal anders. Im Laufe des Tages verschwand Karla natürlich auch mal in Richtung Toilette. Sie ist ja auch nur ein Mensch. Nachdem sie wiederkam und etwas später natürlich auch wieder in der untersten Schublade ihres Schrankes etwas suchen musste, kam ich nicht umhin zu bemerken, daß der Stringtanga nicht mehr sichtbar war. Nicht mal ein Ansatz davon. Was soll ich denn jetzt davon halten? Existiert auch für dieses Problem eine simple Lösung? Gebt einem alten Mann, der es gewohnt ist, daß Unterwäsche so getragen wird, daß man sie im Normalfall eher nicht sieht, eine Antwort. Bitte!

Diese Verwirrungszustände machen mich fertig. Was bin ich froh, keine Kinder zu haben...



Kommentare:

  1. Klar existiert auch für dieses Problem eine simple Lösung - man zieht den String einfach aus... :-P

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  2. Zweitbeste Ehefrau - NEIN! Sie hat, natürlich, eine dieser Teile aus dem total neuen und modischen Stoff angezogen, der genau die eigene Hautfarbe hat und hauteng anliegt. Den gab es auch schon in einem Märchen, bei dem ein Kaiser... ähm... einen Kanal von der Nord- zur Ostsee bauen wollte?... Nein, aber irgendwas gab es da. :-D

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  3. @ Gedankenknick: Danke, daß ich weiter auf eine sittlich-moralisch anständige Lösung hoffen darf. :-D

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  4. @ Gedankenknick: Aber klar doch - oder glaubst du, dass eine so junge Angestellte des LASA sich ein so edles Stöffchen leisten kann? :-D

    @ Paterfelis: Du kennst die Bezahlung - dementsprechend kannst auch du nicht an diese Theorie glauben... :-P

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