Mittwoch, 10. April 2013

In der Apotheke

Ich war in der Apotheke Rezepte einlösen. Es gibt da so ein paar Pillen, die ich als Dauermedikation einwerfen muß. Und wie immer hole ich den Nachschub immer erst dann, wenn meine Vorräte bedenklich dem Ende entgegensehen. Arztbesuche sind doof, egal ob der Doc dabei ist oder ich nur Rezepte abholen will. Außerdem möchte man in der Praxis, daß die Rezepte telefonisch vorbestellt werden. TELEFONISCH! Bei meinem Verhältnis zu Telefonen durchaus eine Kröte für mich, die ich ganz gerne und mit großem Erfolg aufschiebe.

Jedenfalls habe ich es doch aus der Not heraus mal wieder hinter mich gebracht und konnte mit den frischen Rezepten meine Apothekerin heimsuchen. Sie verschwand nach hinten, holte eine Fülle von Kartons, guckte mich (ver-)zweifelnd an und meinte: „Herr Paterfelis, von den leckeren kleinen Gelben von den *setzeeinennamenein* habe ich nur noch ein Paket, und das hat ein Mindesthaltbarkeitsdatum mit Ende im September 2013.“

„Passt, nehme ich.“ Die Dinger habe ich in drei Monaten intus.

So einfach kann man ein strahlendes Lächeln auf das Gesicht meiner Apothekerin zaubern.


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